Aktuelle Ausgabe

Ökologie & Landbau Nr. 193, 1/2020: "Vision: 100% Bio"

Eine Welt, in der es nur noch Bio gibt: 100 Prozent ökologische Landwirtschaft und 100 Prozent biologisch erzeugte Lebensmittel. Ist das eine Träumerei von wenigen Spinnern oder ein realistisches Ziel? Kann Bio überhaupt die Welt ernähren? Und was bedeutet es für den Markt mit seinen lange gewachsenen Strukturen, wenn biologische Waren alle konventionellen ersetzen sollen? Die Ökologie & Landbau hat Experten nach ihrer Einschätzung zur „Vision 100 % Bio“ befragt – und ist auf unterschiedliche Meinungen gestoßen.

Weitere Themen im Heft sind:

  • Mittelalterlich - Wie der Landraub um sich greift
  • Optimierbar - Wo die Ökokontrolle neue Wege gehen kann
  • Klimafreundlich - Was ackern für das Klima bringt

Editorial

Hundertprozentig ökologisch

Minou Yussefi-Menzler


SCHWERPUNKT

Einführung

Bio total – geht's (noch)?

Eine Landwirtschaft, die global zu 100 Prozent biologisch ist: möglich oder völlig undenkbar? Einige haben sich schon auf den Weg gemacht. Wer wird ihnen folgen?
Bernward Geier
 

Welternährung

Landwirtschaft am Scheideweg

Noch herrschen alte Strukturen im Agrar- und Lebensmittelsektor. Wenn Bio die Welt allein ernähren soll, muss zuvor ein Systemwechsel stattfinden.
Wilfried Bommert
 

Kommentar

Wer kann die Welt ernähren?

Bio und Konventionell haben völlig unterschiedliche Ausgangslagen. Uli Zerger ist daher der Meinung, dass die Frage aller Fragen nicht abschließend zu beantworten ist.
 

Maßnahmen der Politik

Von der Vision zur Umsetzung!

Es braucht eine handfeste Strategie, um eine Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Die bisher gesammelten Erfahrungen aus der Ökopolitik können dabei helfen.
Wolfgang Neuerburg
 

Kommentar

Wandel nicht ohne den Handel

Der Ökosektor ist (noch) nicht auf eine absolute Marktübernahme eingerichtet. Leo Frühschütz warnt den Handel davor, in die Konventionalisierungsfalle zu tappen.
 

Marktgespräch

Vom Premiumsegment zum Mainstream

Der Biomarkt wächst stetig – kann der Sektor das verkraften? Wir haben vier Marktakteure gefragt, wo sie Chancen und Risiken der aufstrebenden Branche sehen.
Statements von Daniel Ewald (Wasgau), Klaus Braun (Unternehmensberater), Martin Bär (Fachberater für Naturland), Volkert Engelsman (Gründer und Geschäftsführer von Eosta
 

Beispiel Bayern

30 Prozent – ein realistisches Etappenziel?

Der Freistaat möchte bis zum Jahr 2030 den Anteil des Biolandbaus von elf auf 30 Prozent steigern. Kann das funktionieren?
Katharina Meyer, Nicole Nefzger und Burkhard Schaer
 

Beispiel Burgenland

Ein kleines Land hat Großes vor

Das Burgenland hat die Biowende eingeleitet: Bis 2027 soll es dort 50 Prozent Biofläche geben. Das FiBL begleitet das österreichische Bundesland auf diesem Weg.
Susanne Kummer, Richard Petrasek und Ruth Bartel-Kratochvil


THEMEN

GUND & BODEN

Landraub in Deutschland

Auf dem Weg ins Mittelalter

Gesetzeslücken machen es möglich, dass sich auch hierzulande große Konzerne und Investoren riesige landwirtschaftliche Flächen aneignen.
Paul Mäder, Hans-Martin-Krause und Andreas Fliessbach
 

PFLANZENBAU & TIERHALTUNG

Landnutzung und Klimawandel (Teil 1)

„Die Landwirtschaft sollte als CO?-Senke fungieren“

Franz-Theo Gottwald plädiert für eine klimapositive Landwirtschaft. Wie das in der Praxis aussehen kann, erläutert er im Interview.
 

POLITIK & GESELLSCHAFT

Arbeitsbedingungen im Handel

Fairness Fehlanzeige?

In den Medien wurde kritisch über die Arbeitsbedingungen im Biohandel berichtet. Was ist dran an den Vorwürfen? Wir haben uns umgehört.
Gabriel Werchez Peral
 

Kommentar

Der ökologische Landbau ist alternativlos

Innovativ statt starr – so sieht Jürgen Hess den Ökolandbau. Ein Kommentar zur Debatte, was die biologische Landwirtschaft leisten kann.
 

Betriebsübergabe

Wechsel mit Weitblick

Im Verarbeitungssektor sehen sich derzeit viele Biopioniere nach Nachfolgern um. Die Übergabe des Betriebs will von allen Beteiligten gut geplant sein.
Anne Baumann
 

Kommentar

Den Biobetrug intelligent bekämpfen

Jüngst kamen Betrugsfälle bei Biogemüse aus Spanien ans Licht. Jochen Neuendorff sieht die EU in der Pflicht, die Ökokontrolle neu zu justieren.
Jochen Neuendorff


Rubriken

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Literatur
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Ansprechpartner

Minou Yussefi-Menzler
Redaktionsleitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

06322/98970-224

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