Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau 2013:
Call for papers

Vom 5. bis 8. März 2013 findet an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn die 12. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau statt, diesmal unter dem Motto "Ideal und Wirklichkeit - Perspektiven ökologischer Landbewirtschaftung". Bis zum 16. September 2012 können Beiträge eingereicht werden!
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Aktuell

Umfrage zum Image der deutschen Landwirte

(11.05.2012) Der Ökolandbau ist für die Verbraucher ein nicht mehr ganz so wichtiges Thema wie noch vor fünf Jahren. Die Ergebnisse einer Umfrage des Instituts TNS Emnid im Auftrag des Deutschen Bauernverbands wurden gestern in Berlin präsentiert. Demzufolge landete der Biolandbau zwar auf Platz fünf der "besonders interessanten Bereiche der Landwirtschaft". Aber im Vergleich zu 2007 sank das Interesse um sechs Punkte auf 75 Prozent. Insgesamt sind die Erwartungen der Verbraucher an die Landwirtschaft hoch, besonders wichtig ist ihnen Tier- und Umweltschutz. Danach erwarten 85 Prozent der Befragten, dass die Bauern verantwortungsvoll mit ihren Tieren umgehen, die Umwelt schützen (82 Prozent) und Nahrungsmittel von hoher Qualität erzeugen (77 Prozent). Doch die Realität sieht anders aus, wie die Umfrage belegt. Nur 48 Prozent der Befragten meinen, dass Landwirte tatsächlich qualitativ hochwertige Lebensmittel produzieren. Gerade einmal 35 Prozent meinen, dass ihre Erwartungen an den Tierschutz erfüllt werden. 33 Prozent glauben, dass Bauern die "Produktionsfaktoren" Boden, Wasser und Luft schonen und eine Minderheit von 24 Prozent ist überzeugt, dass Bauern ihre Tiere auch in größeren Beständen artgerecht halten können. Die Befragung zum "Image der deutschen Landwirtschaft" wird seit 30 Jahren alle fünf Jahre durchgeführt.

Dänemark: Deutliches Umsatzwachstum bei Biolebensmitteln

(09.05.2012) In Dänemark bleibt der Appetit der Verbraucher auf ökologisch erzeugte Lebensmittel ungebrochen. Wie der Dachverband der dänischen Landwirtschaft, Landbrug & Fødevarer, vergangene Woche mitteilte, ist der Umsatz mit Bioprodukten im dortigen Lebensmittelhandel im Jahr 2011 um sieben Prozent auf knapp 740 Millionen Euro angestiegen. Beim Pro-Kopf-Umsatz liege Dänemark damit weiterhin weltweit an der Spitze, erklärte die Referatsleiterin Ökolandbau beim Dachverband, Kirsten Lund Jensen. Deutliches Zeichen für einen "vitalen" Ökomarkt sei insbesondere, dass die Umsätze bei vielen Produkten wie Joghurt, Eiern und Mehl im vergangenen Jahr deutlich gewachsen seien, während man bei bereits etablierten Erzeugnissen wie Biomilch eine Konsolidierung auf hohem Niveau habe beobachten können. Für das laufende Jahr rechnet die Expertin mit einem anhaltenden Umsatzwachstum beim Handel mit Bioprodukten. Angesichts des regen Verbraucherinteresses und nicht zuletzt wegen der laufenden Regierungskampagne für den Einsatz von ökologischen Lebensmitteln in öffentlichen Kantinen sei 2012 sogar ein Umsatzwachstum von bis zu 15 Prozent möglich, so Lund Jensen.

BNN soll künftig alle Wertschöpfungsstufen vertreten

(08.05.2012) Auf der Mitgliederversammlung des BNN Herstellung und Handel e.V. sind die Weichen für eine zukunftsorientierte Neuaufstellung des Verbands gestellt worden. Die Mitgliedsunternehmen sprachen sich dafür aus, den Verband zum Branchenverband der gesamten Naturkostbranche auszubauen, der die Interessen des Facheinzelhandels, der Verarbeiter, Inverkehrbringer, Großhändler und Importeure vertritt. Derzeit gibt es den BNN Einzelhandel sowie den BNN Herstellung und Handel. Der BNN-Vorstandvorsitzende Meinrad Schmitt begrüßte die Zustimmung der Mitgliederversammlung zur Neuaufstellung des BNN und bezeichnete die geplante neue Satzung als "Herzstück" des weiteren Prozesses. Georg Kaiser, Vorstandsmitglied des BNN Einzelhandel, betonte die Notwendigkeit, Kräfte zu bündeln. Ein gemeinsamer Verband hätte eine signifikante Größe und könnte damit auch eine verbesserte Außenwirkung erzielen. Elke Röder, Geschäftsführerin des BNN Herstellung und Handel, hob hervor, dass der Satzungsentwurf für den neuen Verband eine ausgewogene und effiziente Entscheidungsstruktur vorsehe und potenziell auf eine hohe Mitgliederzahl ausgelegt sei.

Start für "Förderpreis Ökologischer Landbau 2013"

(07.05.2012) Zur Bewerbung für den "Förderpreis Ökologischer Landbau 2013" hat das Bundeslandwirtschaftsministerium alle engagierten, ökologisch wirtschaftenden Betriebsleiter aufgerufen. Wie das Ressort vergangene Woche in Berlin mitteilte, können sich ab sofort Interessenten aus dem Biolandbau beteiligen, die ein innovatives Konzept entwickelt und bereits umgesetzt haben. Gesucht werden Ideen, die das gesamte Unternehmen umfassen oder bestimmte Firmenbereiche abdecken, etwa die Produktverarbeitung und -vermarktung, den Natur- und Ressourcenschutz oder das Energiemanagement. Für die Teilnahme wird vorausgesetzt, dass der gesamte Betrieb seit mindestens zwei Jahren nach den Regeln des ökologischen Landbaus wirtschaftet und zertifiziert ist. Den Siegern winkt ein Preisgeld von insgesamt 22.500 Euro. Teilnahmewillige Unternehmen können sich bis zum 30. Juni 2012 bewerben.

Kritik an Agro-Gentechnik der BASF

(02.05.2012) Am vergangenen Freitag, den 27. April 2012, fand in Mannheim die Hauptversammlung der BASF statt. Kritisch begleitet wurde die Veranstaltung des Chemieunternehmens vor allem von dem Gen-ethischen Netzwerk (GeN). Mehrere Gentechnik-Gegner informierten so viele wie möglich der insgesamt knapp 6000 Aktionäre mit Flugblättern über die Gentechnik-Sparte der BASF. Im Inneren feierte sich die BASF selbst: Größter Chemie-Konzern der Welt; über 73 Milliarden Euro Umsatz; 15 Prozent Umsatzsteigerung zum Vorjahr. Etwas weniger erfreulich für die BASF war das Thema „Pflanzenbiotechnologie“: Das zuständige Vorstandsmitglied Dr. Stefan Marcinowski resümierte, dass in Europa „in absehbarer Zeit keine Chance auf eine erfolgreiche Vermarktung“ bestehe. Von der BASF wurden seit 1997 etwa 1,3 Milliarden Euro in die Agro-Gentechnik investiert – bis heute ohne nennenswerten finanziellen Rückfluss. Kritische Reden zu dem Thema wurden unter anderem von Christof Potthoff (GeN) und Heike Moldenhauer (BUND) vor den versammelten Aktionären gehalten. Die BASF jedoch sieht die Gentechnik weiterhin als eine „Zukunftstechnologie“ und betitelt die mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung als „Bildungsproblem“.

Bayern will Ökoproduktion bis 2020 verdoppeln

(25.04.2012) Bayern will künftig den Biolandbau und den Trend zu regionalen Produkten stärker unterstützen, im Donauraum eine eigene, gentechnikfreie Eiweißversorgung aufbauen und landwirtschaftliche Flächen besser schützen. Das geht aus einer Regierungserklärung hervor, die Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im bayerischen Landtag abgegeben hat. Ferner will der Ressortchef ein „Landesprogramm Ökolandbau“ auflegen, das ganz gezielt die Schwerpunkte Forschung, Bildung, Beratung und Förderung stärken soll. Ziel sei die Verdoppelung der bayerischen Ökoproduktion bis 2020. Daneben will der Minister allgemein die Akzeptanz für die Landwirtschaft in der Bevölkerung erhöhen. Die Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) beurteilte die Regierungserklärung als „deutliches Zeichen“ für die Zukunft der Bioproduktion in Bayern. Nun gehe es um eine schnelle Umsetzung der Vorschläge, damit die vorhandenen Marktpotenziale rasch genutzt werden könnten.

Grüne fordern mehr Ökobauern

(25.04.2012) Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landwirtschaft von Bündnis 90/Die Grünen sprach sich kürzlich für eine Stärkung des ökologischen Landbaus aus. Zwar boome die Nachfrage nach Bioprodukten seit Jahren. Dennoch stellen immer weniger heimische Landwirte auf ökologische Erzeugung um. Schuld daran sei laut BAG-Sprecherin Sabine Niels die verfehlte Politik von schwarz-gelb in Bund und Land, die dem Ökolandbau ideologisch motivierte Bremsklötze in den Weg lege. In einer "Kieler Erklärung" fordern die bündnisgrünen Agrarpolitiker daher eine Korrektur der "falschen Politik im Bund und in den Ländern". Um die Forschung auf dem Gebiet des Ökolandbaus zu sichern und weiter auszubauen, bedarf es eines sicheren und angemessenen Mittelaufwands. Aus allen Haushaltstiteln für Agrarforschung fordern die Grünen deshalb mindestens 20 Prozent für die Ökolandbau-Forschung ein. Laut BAG müsse der ökologische Landbau das Leitbild für die Landwirtschaft der Zukunft sein. Seine systemimmanenten Leistungen für den Schutz von Umwelt, Klima und Natur sind wissenschaftlich ebenso belegt wie seine Potenziale zur weltweiten Sicherung des Rechts auf Nahrung. Darüber hinaus biete laut BAG seine Wirtschaftsweise mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und Perspektiven für die regionale Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum.

Deutsches Bio-Städte-Netzwerk gegründet

(25.04.2012) In diesem Jahr wurde in Nürnberg auf der BioFach das deutsche „Bio-Städte-Netzwerk“ gegründet. Nun nimmt das Netzwerk die Arbeit auf. Gründungsmitglieder sind 15 Städte und Gemeinden, darunter die Großstädte Augsburg, Freiburg, Heidelberg, München, Nürnberg, aber auch kleinere Städte und Gemeinden wie beispielsweise Witzenhausen. Sie alle wollen sich für Biolebensmittel und Biounternehmen engagieren. Vom Erfahrungsaustausch, von gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten sollen die beteiligten Kommunen in besonderer Weise profitieren. Die beteiligten Städte, Gemeinden und Landkreise stellen sich der Aufgabe, den Ökolandbau und die Nachfrage nach Biolebensmitteln auf regionaler Ebene verstärkt zu fördern. Sie räumen bei der Lebensmittelbeschaffung für öffentliche Einrichtungen, Veranstaltungen und Märkte den Biolebensmitteln Vorrang ein. Insbesondere bei der Ernährung von Kindern und Jugendlichen sollen gesunde Biolebensmittel zum Einsatz kommen. Über vielfältige Aktionen und Veranstaltungen werden Verbraucher einerseits, aber auch Betriebskantinen und Cateringunternehmen andererseits angesprochen.

Weltbiodiversitätsrat gegründet

(24.04.2012) In Panama wurde von der UN-Staatengemeinschaft mit IPBES (Intergovernmental Science Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) das Pendant zum Weltklimarat in Naturschutzfragen ins Leben gerufen. Der Sitz des neuen „Weltbiodiversitätsrates“ soll nach Willen des Rates in Bonn sein. Dort wird die Koordination der künftigen internationalen Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Politik im Rahmen von IPBES stattfinden. IPBES soll die internationalen politischen Entscheidungsprozesse über den Schutz und die Nutzung der Biologischen Vielfalt und der Ökosystemdienstleistungen staatenunabhängig mit wissenschaftlicher Expertise unterstützen. Das Gremium soll globale Berichte auf Grundlage bestehender Daten erstellen und Handlungsoptionen anbieten. Durch IPBES erhoffen sich Forscher und Politiker auch ein größeres Problembewusstsein für den dramatischen Schwund der biologischen Vielfalt und intakter Ökosysteme, ähnlich wie es der Weltklimarat IPCC für den Klimawandel erreicht hat.

Gläserne Molkerei nun auch in Norddeutschland

(24.04.2012) Eine weitere „Gläserne Molkerei“ wurde kürzlich in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet. Damit soll die Erzeugung und regionale Vermarktung von Biomilch im norddeutschen Raum angekurbelt werden. Wie das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Eröffnung der Meierei mitteilte, werden in Dechow im Raum Schalsee künftig rund 70 Millionen Kilogramm Rohmilch aus ökologischer Produktion verarbeitet. Die neue Molkerei setzt nach eigenen Angaben zufolge nicht nur auf bio, sondern auch auf regional, da die Rohmilch von Landwirten aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein geliefert wird. Den regionalen Konsumkreislauf will das Unternehmen, das bereits einen Schwesterbetrieb in Münchehofe in Brandenburg betreibt, durch einen Hofladen mit integriertem Imbiss fördern. Kinder und Jugendliche sollen zudem im Rahmen von Projekten an die Themen Natur und gesunde Ernährung herangeführt werden. Darüber hinaus berät und unterstützt die Molkerei Landwirte, die auf biologischen Landbau umstellen wollen. Landwirtschaftsminister Till Backhaus lobte bei der Einweihung den Betrieb als innovativ und nachahmenswert. Der ökologische Landbau stelle laut Backhaus einen entwicklungsfähigen Zweig der Landwirtschaft in der Region dar.

2013 kommen die Messen BioWest und BioOst

(20.04.2012) Ergänzend zu den regionalen Fachmessen BioNord und BioSüd werden im Frühjahr 2013 zwei weitere Veranstaltungen stattfinden: BioWest im südlichen Nordrhein-Westfalen und BioOst in Berlin. Damit ziehen die Veranstalter Matthias Deppe und Wolfram Müller die Konsequenz aus
intensiven Gesprächen, die im vergangenen halben Jahr mit Akteuren aus Herstellung, Handel und Verbänden geführt wurden. Gemeinsamer Nenner der unterschiedlichen Perspektiven: Ein unabhängiges bundesweites Messekonzept wird von der Branche als sinnvoll erachtet und soll Angebot und Nachfrage in der Region zusammenbringen. Die genauen Termine werden im Sommer 2012 kommuniziert, dann werden auch die Ausstellerunterlagen vorliegen.

Neue Ausgabe der Ö&L: Lebensgrundlage Boden

(19.04.2012) Landwirtschaftliche Böden sind eine der Grundlagen unseres Lebens auf der Erde. Und doch geht die Menscheit fahrlässig mit ihnen um: Weltweit gehen Jahr für Jahr Millionen Hektar fruchtbaren Ackerlandes verloren. Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) setzt sich seit fünf Jahrzehnten für ein "Leben aus gesunder Erde" ein. ÖKOLOGIE & LANDBAU widmet sich in ihrem Schwerpunkt folgenden Aspekten: eine gute Kompostbereitung muss wieder stärker ins Blickfeld von Biolandwirten gerückt werden; der Ökolandbau muss zentraler Bestandteil der zukünftigen EU-Politik sein, auch bei der Bodenrahmenrichtlinie; Klima- und Bodenschutz können mit hohen Erträgen Hand in Hand gehen; liegt die Lösung vieler Umweltprobleme in der Wundererde Terra Preta?

Ökolandbau in Rheinland-Pfalz im Aufwind

(17.04.2012) Die Fläche für den Ökolandbau in Rheinland-Pfalz ist im Jahr 2011 um 7,2 Prozent angewachsen, verkündete Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken. Insgesamt 973 Ökobetriebe und damit 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr zeige die aktuelle Statistik für 2011. Für das Jahr 2012 rechnet Höfken mit weiterem Zuwachs an Ökobetrieben, da dann neue Prämiensätze zur Förderung des Ökolandbaus greifen. Das Landwirtschaftsministerium hat 2011 die Ökoprämien im Rahmen des „Programms-Agrar-Umwelt-Landschaft“ (PAULa) um 20 bis 25 Prozent angehoben und damit an die Nachbarländer angeglichen. Die Prämien sind ein Ausgleich für die zusätzlichen Aufwendungen, die mit der ökologischen Bewirtschaftung verbunden sind. Um eine umweltgerechte Landwirtschaft und den ökologischen Landbau weiter voranzubringen, seien jedoch auch größere Anstrengungen der Bundesregierung notwendig, forderte Höfken. Auch sei zum Beispiel eine Aufstockung der Forschungsmittel für die ökologische Landwirtschaft erforderlich.

Biolandbau in der Schweiz wächst erneut

(17.04.2012) In der Schweiz hält die positive Entwicklung sowohl in der Biolandwirtschaft als auch am Biomarkt weiter an. Das belegen die Zahlen für 2011, die jetzt von Bio Suisse, der Vereinigung der Schweizer Biolandbau-Organisationen, vorgelegt wurden. Demnach konnten 2011 im Biobereich erstmals seit sieben Jahren mehr Einsteiger als Aussteiger verzeichnet werden. Insgesamt 220 Landwirtschaftsbetriebe entschieden sich dazu, auf Bio umzustellen; das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 27 Prozent. 2011 arbeiteten 5618 Betriebe nach Bio Suisse Richtlinien. Zusammen mit den 387 nach Bioverordnung des Bundes produzierenden Betrieben beträgt der Bioanteil an den Schweizer Landwirtschaftsbetrieben rund elf Prozent. Bio hat auch im Handel Erfolg: So stieg der Umsatz um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erstmals haben Biolebensmittel einen Marktanteil von sechs Prozent erreicht, gemessen am gesamten Lebensmittelmarkt. Laut Bio Suisse dürfe das erfreuliche Wachstum sowohl auf Produzenten- als auch auf Marktseite jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass zur notwendigen Deckung des Inlandbedarfs noch mehr Biobauernfamilien gesucht werden.

Finnland: 20 Prozent Ökolandbau bis 2020

(17.04.2012) Die finnische Regierung plant den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft von aktuell acht Prozent Flächenanteil auf 20 Prozent im Jahr 2020 und hat dafür ein ganzes Bündel von Maßnahmen vorgesehen. Wie das Landwirtschaftsministerium in Helsinki Ende März erklärte, soll für umstellungswillige Betriebe unter anderem die Investitionsförderung und die Beratung ausgebaut werden. Im geplanten Programm zur ländlichen Entwicklung von 2014 bis 2020 werde zudem ein separater Posten für den Ökolandbau enthalten sein. Der Schwerpunkt liege vorläufig auf der Entwicklung der ökologischen Tierhaltung und dem verstärkten Einsatz von Biolebensmitteln in öffentlichen Großküchen. Das Ministerium möchte mit dem 37 Millionen Euro schweren Programm auf die stark steigende Nachfrage in der finnischen Bevölkerung reagieren und gleichzeitig der eigenen Landwirtschaft neue Einkommensmöglichkeiten eröffnen.

Biokontrollen werden einheitlicher

(13.04.2012) Der Bundesrat hat kürzlich der Verordnung über die Zulassung von Kontrollstellen zugestimmt, wodurch die Überwachung der Bioproduktion weiter vereinheitlicht und gestärkt wird. "Ein möglicher Betrug mit Bioprodukten wird damit künftig noch schwerer als bisher", sagte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin. Die beschlossene Verordnung enthält detaillierte Mindestanforderungen an die Kompetenz der privaten Kontrollstellen und damit bundeseinheitlich hohe Anforderungen im Zulassungsverfahren. Die neuen Vorgaben machen außerdem das Vorgehen der Kontrollstellen bei der Risikoeinstufung von Unternehmen sowie das Niveau der daraus resultierenden Maßnahmen vergleichbarer. Auch die Bestimmungen für die Probenahme und Analyse sind risikoorientiert anzuwenden. Mit unternehmensübergreifenden Warenflusskontrollen sollen unredliche Absichten und Handlungen unterbunden werden, bei denen insbesondere versucht wird, nicht ökologische Erzeugnisse in den ökologischen Warenstrom einzuschleusen. Die Verordnung regelt außerdem den Informationsaustausch zwischen den Kontrollstellen, beispielsweise bei einem Kontrollstellenwechsel, und schreibt Anforderungen an Kontrollbesuche und an das Kontrollstellenpersonal fest. Laut dem Landwirtschaftsministerium werde durch die neue Verordnung das bereits bestehende Netz gut funktionierender Kontrollen noch engmaschiger.

Tierobergrenzen bei Investitionszuschüssen

(13.04.2012) Investitionszuschüsse für die Landwirtschaft sollen in Mecklenburg-Vorpommern künftig stärker an die Fläche und den Tierschutz gebunden werden. Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) stellte in Schwerin die neuen Förderrichtlinien vor, die den Ökolandbau und die Milchviehwirtschaft stärken und der Massentierhaltung Grenzen setzen sollen. So soll künftig fast ausnahmslos für Neubauten in der konventionellen Geflügel- und Schweinemast sowie Biogasanlagen kein Geld des Landes mehr ausgereicht werden, wie Backhaus sagte. Ebenso werden Tierhalter ohne eigene Flächen per Erlass von der Förderung ausgeschlossen. Mit Ausnahme des Ökolandbaus wurde der Fördersatz einheitlich auf 25 Prozent festgelegt. Die neuen Richtlinien sehen zudem eine Begrenzung des förderfähigen Investitionsvolumens auf 1,5 Millionen Euro vor - rund 500.000 Euro weniger als bislang. Damit soll die Größe der Tierhaltungsanlagen beschränkt werden. Ökozertifizierte Tierhaltungsbetriebe sollen dagegen einen fünfprozentigen Bonus erhalten. Erstmals werden Tier-Obergrenzen eingeführt: Zuschüsse erhält nur der Landwirt, der den Viehbesatz von zwei Großvieheinheiten pro Hektar im Betrieb nicht überschreitet. Zudem müssen Neubauten mehr Platz als bisher bieten und besser ausgestattet sein. Backhaus sprach von einem Paradigmenwechsel, der auf eine bodengebundene Landwirtschaft zielt. Deutliche Kritik äußerte der Deutsche Bauernverband, weil es zu einer Verschlechterung der Wettbewerbssituation führen würde. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) übt entgegengesetzt Kritik, da er keine durchgreifende Verbesserung für Umwelt- und Tierschutzstandards sieht.

Korrektur bei Biomasseverordnung gefordert

(11.04.2012) Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) sowie unter anderem der Verband Bioland fordern die Regierungskoalition zu einer schnellen Korrektur der Biogasförderung im Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf, um die Vergütung für Kleegras und Luzerne zu verbessern. Konkret geht es um eine kleine Änderung mit großer Wirkung: Laut Gesetzestext wird bisher die höchste Vergütung für diese Kulturen nur gezahlt, wenn sie als Zwischenfrüchte angebaut werden. Allerdings werden Kleegras und Luzerne gewöhnlich nicht als Zwischenfrüchte angebaut. Denn gerade erst bei längerem Wachstum entfalten diese Pflanzen ihre positiven Wirkungen, wie z. B. Stickstoffbindung, Humusaufbau oder tiefe Durchwurzelung des Bodens. "Besonders umweltfreundlich wirtschaftende Bio-Betriebe, die auf die klimaschonende Nutzung von Klee- und Luzernegras für ihre Anlagen setzen, werden nun weiter benachteiligt", kritisiert der Vorstandsvorsitzende des BÖLW, Felix Prinz zu Löwenstein. Die höhere Vergütung ist zum einen Voraussetzung, damit Biobetriebe mit Unternehmen, die Mais als Biogas-Substrat nutzen, konkurrenzfähig sein können. Darüber hinaus würde diese Veränderung aber auch für konventionell wirtschaftende Betriebe Anreize bringen, auf umweltfreundlichere Substrate als Mais zu setzen. Nach der letzten Novelle des EEG (gültig ab 01.01.2012) sind Klee- und Luzernegras nach der Biomasseverordnung nur dann in der höchsten Einsatzstoffvergütungs-klasse II förderfähig, wenn sie als "Zwischenfrucht von Ackerstandorten" angebaut werden.

Doch noch Freisetzungsversuche der BASF

(11.04.2012) Die BASF hat Freisetzungsversuche mit den gentechnisch veränderten Kartoffeln Modena und Fortuna angekündigt, die noch im Zulassungsverfahren stecken. Noch im Januar hatte die BASF ihren Rückzug aus Entwicklung und Kommerzialisierung für Kartoffelprodukte angekündigt, die ausschließlich für den europäischen Markt bestimmt seien. Laut BASF betraf dies aber ausschließlich die Gentechnik-Kartoffel Amflora und Neuentwicklungen. Der laufende Zulassungsprozess der Gentechnik-Kartoffeln Modena, Fortuna und Amadea würde in Deutschland zu Ende gebracht. Dieses Jahr liegen die Versuchsflächen in Deutschland (Sachsen-Anhalt), Schweden und den Niederlanden. Insgesamt werden die Gentechnik-Kartoffeln auf weniger als 1 ha Fläche gepflanzt. Zweck der Freilandversuche ist laut BASF die Pflanzgutvermehrung, da die Knollen nur begrenzt lagerfähig sind. Aber auch der Überprüfung der Leistungsfähigkeit sowie der Resistenzeigenschaften der Gentechnik-Kartoffeln soll der Versuch, nach Angabe der BASF, dienen. Amadea und Modena sind gentechnisch veränderte Stärkekartoffeln, die in ihren Eigenschaften vergleichbar mit der umstrittenen Gentechnik-Knolle Amflora sind, aber laut BASF kein Antibiotikaresistenz-Markergen in sich tragen. Die Gentechnik-Kartoffel Fortuna soll gegen die Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) resistent sein und ist für den Verzehr bestimmt. Zwar sieht die BASF "mittelfristig keine Chancen für den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa", das Unternehmen will sich aber dennoch weiterhin "alle Optionen offenhalten".

Seminar zu Gründung weiterer Regionalwert AGs

(11.04.2012) Am 23. April wird in Kassel ein Seminar und Workshop mit dem Titel "Wertschöpfung im ländlichen Raum: das Erfolgsmodell Regionalwert AG - Die Schritte zur Gründung einer Regionalwert AG in Ihrer Region" stattfinden. Ziel ist es, wie der Titel schon sagt, das Konzept der Regionalwert AG weiter zu verbreiten. Die Regionalwert AG bietet Menschen die Möglichkeit, ihr Kapital in kleine und mittlere Betriebe der ökologischen Lebensmittelwirtschaft in der Region zu investieren. Neben der Finanzierung der Partnerbetriebe, ist die Vernetzung zwischen den Betrieben sowie zwischen Betrieben und Konsumenten ein Grundgedanke. Das Seminar informiert über organisatorische, strukturelle und finanzielle Fragen sowie über die praktische Herangehensweise. Zur Zielgruppe des Seminars gehören neben den Produzenten aus Voll- und Nebenerwerb sowie den verarbeitenden und zuliefernden Betrieben unter anderem auch landwirtschaftliche Berater, regionale Planungsbüros und öffentliche Verwaltungen (z. B. Wirtschaftsförderung).

Imker fordern Gentechnik-Moratorium in Mexiko

(10.04.2012) Auf einer internationalen Bioimker-Konferenz haben 400 Teilnehmer von 70 Organisationen zu einem Gentechnik-Moratorium in Mexiko aufgerufen. Auf der Ende März stattgefundenen Konferenz in Mexiko wurde eine Petition niedergeschrieben, welche sich an die Regierung des Landes richtet. Hintergrund ist, dass der Anbau gentechnisch veränderter (gv) Soja- und Maispflanzen, welcher vom mexikanischen Landwirtschaftsministerium genehmigt wurde, 40.000 Imker-Familien bedroht, berichtet der Anbauverband Naturland in einer Pressemitteilung. Mexiko ist der drittgrößte Honig-Exporteur der Welt und viele Lieferungen gehen in die EU. Da der Europäische Gerichtshof im September letzten Jahres beschloss, dass Honig, der Pollen nicht zugelassener gentechnisch veränderter Organismen enthält, hierzulande nicht verkehrsfähig ist, ist die Existenz der mexikanischen Imker durch den Gentechnik-Anbau in Gefahr. In der Petition an die politisch Verantwortlichen in Mexiko beziehen sich die Konferenzteilnehmer auch auf das in Peru verhängte Gentechnik-Moratorium. Dieses ist dort derart formuliert worden, dass es so lange gelten soll, bis wissenschaftlich belegt ist, dass durch gv-Pflanzen keine Gefahr für Umwelt, Gesundheit und die Biodiversität besteht.

Uran gelangt über Dünger ins Grundwasser

(05.04.2012) Da es keinen Grenzwert für Uran in Phosphordüngern gibt, wird durch die Landwirtschaft das Trinkwasser gesundheitsgefährdend belastet. Nach Recherchen des ZDF-Magazins „WISO“ sind Uranwerte in Düngemitteln bis zu 27 Mal höher als der empfohlene Maximalgehalt von 50 Milligramm pro Kilogramm Phosphat (P2O5). Das Bundesumweltamt empfiehlt, Dünger mit solch hohen Werten nicht in den Verkauf zu bringen. Laut WISO könnten die Hersteller auch das Uran aus dem Dünger entfernen. Da es bislang aber keine gesetzlichen Grenzwerte gibt, sehen sich die Hersteller nicht zum Handeln gezwungen. Das Umweltbundesamt fordert sowohl die Kennzeichnung von Uran auf Düngemittelverpackungen, als auch einen Grenzwert. Insgesamt würden pro Jahr weit über 100 Tonnen Uran auf deutsche Böden gelangen. "Das Problem ist dabei weniger die Anreicherung in den Pflanzen, sondern die Mobilität des Urans im Boden. Denn Uran kann sich dabei in die tieferen Bodenschichten und auch ins Grundwasser verlagern", erklärt Dr. Geerd A. Smidt von der Jacobs Universität Bremen. Seit dem 1. November 2011 gilt in Deutschland eine neue Trinkwasserverordnung, die vorschreibt, dass Wasser aus der Leitung nicht mehr als zehn Mikrogramm Uran pro Liter erhalten darf. Laut der TU Braunschweig wurden 2011 bundesweit aber eine Million Menschen mit Wasser versorgt, das pro Liter mehr als zehn Mikrogramm Uran enthielt. Die Wasserversorger müssen den Uranwert messen und dem Verbraucher Auskunft geben.

Anhaltende Diskussion um Gentechnik-Mais in Polen

(05.04.2012) In der Diskussion um den Anbau von gentechnisch verändertem (gv) Mais in Polen hat die KWS in einer Stellungnahme ihr Vorgehen als rechtskonform verteidigt. Die KWS würde zwar dafür in Polen werben, es aber nicht direkt dort verkaufen, weil dies verboten sei. Der Gentechnikkonzern offenbart aber den Trick, mit dem die KWS die eigene gv-Saat dennoch auf die polnischen Felder bringt: „Da der Handel mit gentechnisch verändertem Mais in Polen untersagt ist, haben einzelne polnische Landwirte in den vergangenen Jahren im Rahmen des freien EU-Warenverkehrs entsprechendes Saatgut aus Ländern importiert, in denen die Kommerzialisierung von gentechnisch verändertem Saatgut erlaubt ist, wie z.B. Spanien oder der Tschechischen Republik.“ Das Umweltinstitut München fordert in einer erneuten Pressemitteilung, die zweifelhafte Praxis umgehend zu beenden und die Werbekampagne für Gen-Mais in Polen zu stoppen.

KWS verbreitet illegalen GV-Mais in Polen

(04.04.2012) Die KWS SAAT AG drängt laut Umweltinstitut München mit gentechnisch verändertem (gv) Maissaatgut auf den polnischen Markt, obwohl der Verkauf von Gentechnik-Saat dort verboten ist. Laut Meldung des Umweltinstituts würde seit vier Jahren etwa 3000 Hektar gv-Mais illegal in Polen angebaut; die polnische Regierung habe bisher nicht eingegriffen. Nun wolle die KWS den illegalen Anbau offensichtlich ausweiten und wirbt bei polnischen Landwirten für gv-Saatgut. Unter anderem vertreibt die KWS dort die Maissorte „Kvalitas“ mit der Markenbezeichung „YieldGard“, wobei es sich um den gentechnisch veränderten MON810-Mais aus den Laboren von Monsanto handelt. Erst im August 2011 hatte Polens Präsident Komorowski in letzter Minute den Einzug der Agro-Gentechnik blockiert. Dem Präsidenten wird zwar keine besonders kritische Haltung gegenüber der Gentechnik zugeschrieben, der Großteil der polnischen Bevölkerung lehne sie jedoch ab. „Mit der dreisten Verkaufsoffensive will die KWS Fakten schaffen und die wankelmütige polnische Regierung zur Aufgabe des strikten Anti-Gentechnik-Kurses zwingen“, sagt Anja Sobczak, Gentechnik-Referentin am Umweltinstitut München. Daher fordert das Umweltinstitut München die KWS SAAT AG auf, den Verkauf von genmanipuliertem Saatgut in Polen sofort zu stoppen.

Stipendium für besten Auslandserfahrungsbericht

(04.04.2012) Wer Erfahrungen mit einem Auslandspraktikum oder einem Auslandssemester im Agrarbereich gesammelt hat und mit anderen teilen möchte, kann nun auf verschiedenste Preise hoffen. Unter dem Motto „Ernte tolle Preise für deine Auslandserfahrung“ belohnt Proplanta die besten Erfahrungsberichte im Agrarbereich, die bis 31.12.2012 auf der Internetseite im Projekt „Auslandserfahrungen“ eingetragen werden. Neben einem Stipendium im Wert von 2.500 Euro gibt es einen "Apple iPad 2" und ein "Asus Netbook" zu gewinnen. Ob Schafschur in Neuseeland, Sojaernte in den USA, Rebschnitt in Südafrika oder ein Forschungsprojekt in Vietnam - alle Auslandsberichte aus dem Agrarbereich sind willkommen. Eine Jury wird am Ende die besten Erfahrungsberichte auswählen und belohnen. Der Bericht sollte zwischen ein bis vier Seiten umfassen. Auch Fotos und Dokumente können am eigenen Projektmarker hochgeladen werden und den Bericht bereichern. Detaillierte Anleitungen und Tipps auf der Projektseite unterstützen dabei.

Jetzt bei der SÖL als Ausbildungsunternehmen für das Traineeprogramm Ökolandbau bewerben!

(03.04.2012) Suchen Sie für Ihr Unternehmen neue Mitarbeiter mit vielfältigen Kompetenzen? Im November 2012 startet zum zehnten Mal das Traineeprogramm Ökolandbau. Unternehmen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft haben wieder die Chance, sich bis zum 31. Mai 2012 für die Teilnahme als ausbildendes Unternehmen zu bewerben. Investieren Sie jetzt in die Zukunft Ihres Unternehmens – mit der Qualifizierung von jungen, engagierten Nachwuchskräften! Im Traineeprogramm Ökolandbau werden jährlich in Zusammenarbeit mit den ausbildenden Partnerunternehmen 25 junge Menschen als zukünftige Fach- und Führungskräfte der Biobranche qualifiziert. „Die Biobewegung braucht für die Zukunft Menschen, die über den Tellerrand hinausschauen und sich professionell vernetzen können. Für unser international tätiges Beratungsunternehmen haben wir solche Menschen durch das Traineeprogramm gefunden. Das Traineeprogramm ist seit Jahren unser wichtigstes Instrument in der Mitarbeitergewinnung geworden“, so Frank Gerriets von Organic Services GmbH. Das Traineeprogramm Ökolandbau wird koordiniert von der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL).