Aktuell

Expertentagung zur Zukunftsstrategie Ökolandbau

(22.06.2016) Nach dem Willen der Bundesregierung soll der Flächenanteil des Ökolandbaus in Deutschland auf 20 Prozent steigen. Bei einem nationalen Strategie-Forum am 20. und 21. Juni in Berching wertete Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt dieses Ziel als "ambitioniert, aber machbar". 2017 soll die Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau (ZÖL) stehen, für die im vergangenen Jahr 150 Experten konkrete Vorschläge erarbeitet haben. Die ersten vorläufigen Ergebnisse wurden nun vorgestellt und mit rund 100 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft kritisch erörtert. Beratung, Ausbildung, Forschung und Vermarktung wurden als zentrale Stellschrauben hervorgehoben, um noch mehr Landwirte für die Umstellung auf Biolandbau zu gewinnen.

Unternehmer wehren sich gegen Pestizidschäden

(17.06.2016) Ein Bündnis von Unternehmen aus der Biobranche fordert von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) einen wirksamen Schutz vor weit abgedrifteten Pestiziden. Zum von Bioland organisierten Zusammenschluss zählen Erzeuger und Hersteller wie Weleda, Herbaria, Salus und Sonnentor. In einem offenen Brief verlangen die Biounternehmen wirksame Sofortmaßnahmen gegen den Ferntransport der Herbizid-Wirkstoffe Pendimethalin und Prosulfocarb. Die beiden Unkrautvernichter werden über weite Strecken verfrachtet und verunreinigen die unbehandelten Ernten. Dadurch können Waren nicht mehr wie geplant oder gar nicht vermarktet werden. Den Schaden müssen die betroffenen Betriebe tragen, da bei einer weiträumigen thermischen Verfrachtung von Pflanzenschutzmitteln kein Verursacher zu ermitteln ist.

Call for Papers für 14. Wissenschaftstagung

(15.06.2016) Ab sofort können Beiträge zur Wissenschaftstagung 2017 online eingereicht werden. Beiträge zum Tagungsband umfassen zwei (Poster) bzw. vier (Vorträge) Seiten. Die Begutachtung erfolgt nach wissenschaftlicher Qualität und fachlicher Relevanz. Alle angenommenen Beiträge werden im Tagungsband veröffentlicht. Die Abgabefrist endet am 15. Juli 2016. Vom 7. bis zum 10. März 2017 findet in Freising die 14. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau statt. Unter dem Motto "Ökologischen Landbau weiterdenken: Verantwortung übernehmen, Vertrauen stärken" laden die Technische Universität München, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und die Stiftung Ökologie & Landbau auf den Campus in Weihenstephan ein.

Bioanbaufläche legt um fast ein Viertel zu

(09.06.2016) Die französischen Landwirte haben im vergangenen Jahr die biologisch bewirtschaftete Fläche erheblich ausgeweitet. Das Ökoareal stieg 2015 gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent auf 1,375 Mio Hektar; das waren 5,1 Prozent der insgesamt landwirtschaftlich genutzten Fläche. Die Zahl der Biolandwirte erhöhte sich gleichzeitig um neun Prozent auf 28 884. Im Ackerbau befänden sich rund 70 000 Hektar im ersten Jahr der Umstellung; im Bereich der Wiederkäuer seien es fast 140 000 Hektar an Grünflächen. Bereits Anfang März hatte die staatliche Interessenvereinigung zur Entwicklung und Förderung des Biolandbaus bekanntgegeben, dass 2015 der Umsatz mit Biolebensmitteln in Frankreich gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 5,5 Mrd Euro gestiegen sei. Für Fachleute ist ein wesentlicher Wachstumstreiber des Biomarktes die Nachfrage aus der Gastronomie.

Thüringen vergibt erstmals Biopreis

(08.06.2016) Das Erfurter Landwirtschaftsministerium hat in diesem Jahr erstmals den "Bio-Preis Thüringen" ausgelobt. Laut Angaben des Agrarressorts ist der jeweils erste Platz in den drei Kategorien "unverarbeitetes Bioprodukt", "verarbeitetes Bioprodukt" und "Konzept zur Wertevermittlung des Ökologischen Landbaus" mit einem Preisgeld in Höhe von 3 000 Euro dotiert. Ziel der Auszeichnung ist es, die regionalen Angebote in den Vordergrund zu rücken und mehr Landwirte zum Bioanbau zu ermutigen. Bewerben können sich alle zertifizierten Hersteller von Biolebensmitteln in Thüringen sowie Anbieter von touristischen Leistungen, bei denen die Werte des Ökolandbaus vermittelt werden. Bewerbungsschluss ist der 12. August. Die Gewinner sollen auf den "Grünen Tagen Thüringen" vom 16. bis 18. September in Erfurt bekanntgegeben werden.

Vorerst keine Neuzulassung von Glyphosat

(06.06.2016) Das Herbizid Glyphosat erhält vorerst keine erneute Zulassung für die EU. Für den Antrag der EU-Kommission, das Pestizid weiter zu erlauben, fand sich heute in drei Sitzungen nicht die notwendige qualifizierte Mehrheit der Mitgliedsstaaten. Nun soll ein Vermittlungsausschuss eingesetzt werden.

Neuer Umsatzrekord am US-Biomarkt

(06.06.2016) Wie der Branchenverband "Organic Trade Association" (OTA) Mitte Mai in Washington mitteilte, kletterte im vergangenen Jahr gegenüber 2014 der Umsatz mit ökologisch hergestellten Lebensmitteln und anderen Bioagrarprodukten um elf Prozent auf 43,3 Mrd Dollar (38,9 Mrd Euro). Damit lag die Wachstumsrate im Biosektor deutlich über der des gesamten US-amerikanischen Lebensmittelmarktes (3 %). Im Einzelnen legten die Verkäufe von ökologischen Nahrungsmitteln im Jahresvergleich um elf Prozent auf 39,7 Mrd Dollar (35,6 Mrd Euro) und die von biologischen Nichtlebensmitteln um 13 Prozent auf 3,6 Mrd Dollar (3,2 Mrd Euro) zu.

Milch in der Krise

(30.05.2016) Anlässlich des Milchgipfels und der katastrophalen Situation der Milchindustrie beziehen Bioverbände Stellung. Nicht nur die konventionelle Milchviehhaltung ist vom rapiden Preisverfall der Milch betroffen, auch bei der Biomilch senken die Discounter mittlerweile die Preise. Die hohe Milchleistung geht auf Kosten von Tieren, Umwelt und Menschen. Diese Entwicklung und die bestehende Überproduktion sollte Anlass sein, über neue Anreize für eine tiergerechte und umweltfreundliche Fütterung nachzudenken.

Erstmal keine Glyphosat-Neuzulassung

(20.05.2016) Die Neuzulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat ist vorerst geplatzt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wird es heute keine Abstimmung der EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel mehr geben. Eine Mehrheit für ein positives Votum sei nicht in Sicht. Mehrere Länder hätten bei einer inoffiziellen Befragung eine Ablehnung oder Enthaltung signalisiert. Deshalb verzichte die EU-Kommission auf eine offizielle Abstimmung.

Naturkostbranche gegen Preissenkung für Biomilch

(19.05.2016) In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Mitglieder des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN) gegen eine Senkung der Biomilchpreise ausgesprochen. Damit wollen die Groß- und Einzelhändler gemeinsam mit den Herstellern der Naturkostbranche ein klares Zeichen gegen die Preispolitik der Discounter wie Aldi setzen. Aldi hat Anfang Mai neben der Preissenkung für konventionell erzeugte Vollmilch auf 46 Cent/l zeitgleich auch den Rotstift bei Ökoware angesetzt . Der Verkaufspreis für Biomilch wurde um jeweils 8 Cent auf 95 Cent/l für die fettarme und auf 1,05 Euro/l für die Vollmilch herabgesetzt. Zudem wurden auch Butter, Quark und Saure Sahne billiger. Die unterzeichnenden Unternehmen des BNN, darunter Alnatura, bio verde und die Upländer Bauernmolkerei, sprechen sich energisch gegen diese Preissenkungen aus, die für das Biosegment auch nicht zu rechtfertigen seien. Im Unterschied zum konventionellen Bereich bestehe am Biomilchmarkt momentan alles andere als eine Überschusssituation.

SRU fordert integrative Umweltpolitik

(17.05.2016) Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert im Umweltgutachten 2016 eine "ökologische Transformation" der Landwirtschaft. Das Papier enthält eine deutliche Kritik an der deutschen Bremserrolle in der EU-Agrarpolitik. Empfohlen wird darüber hinaus die Einführung einer Abgabe auf Pflanzenschutzmittel. Die Einnahmen müssten verwendet werden, um Monitoring, Beratung und weiterführend Maßnahmen auszubauen. Zudem verspricht sich der Rat eine Lenkungswirkung von einer Abgabe. Die boden- und naturschutzbezogenen Mindeststandards der landwirtschaftlichen Produktionsweisen sollten laut Gutachten durch das Umweltressort konkretisiert werden. Einen hohen Stellenwert räumt der Sachverständigenrat der Schaffung von Wildnisgebieten ein. Das Ziel der nationalen Biodiversitätsstrategie, auf mindestens 2 % der deutschen Landesfläche Wildnis zu entwickeln, wird unterstrichen. Handlungsbedarf sieht der Rat beim Flächenschutz. Ziel müsse es sein, den Flächenverbrauch bis 2030 auf Null zu senken.

EU-Komission erlaubt neue Produkte

(11.05.2016) Ab sofort haben ökologisch wirtschaftende Produzenten beim Einsatz von 39 Stoffen Rechtssicherheit. Mit einer am 03. Mai verkündeten Durchführungsverordnung der Kommission sind die darin aufgelisteten Stoffe für bestimmte Einsätze jetzt offiziell genehmigt. Dazu gehören Stoffe pflanzlichen und tierischen Ursprungs. Ferner Pheromone für den Einsatz in Fallen und Spendern und Pflanzenöle außer als Herbizid. Darüber hinaus sind Mikroorganismen oder von Mikroorganismen erzeugte Substanzen erlaubt sowie andere Substanzen wie z.B. Aluminiumsilikat, Kalziumhydroxid, Kohlendioxid, bestimmte Kupferverbindungen, und zwar bis zu 6 kg je Hektar und Jahr. Hinzu kommt eine Reihe von Futtermittelzusatzstoffen.

Niedersachsen plant Anhebung der Ökoprämien

(09.05.2016) Niedersachsen plant eine weitere Erhöhung der Umstellungsprämie für Landwirte, die von der konventionellen auf eine biologische Anbauweise wechseln wollen. Wie ein Ministeriumssprecher mitteilte, sollen die Umstellungsprämie für Acker- und Grünland von jetzt 364 Euro auf dann 403 Euro je Hektar und die Beibehaltungsprämie von 234 Euro auf 273 Euro je Hektar angehoben werden. Dies sei vorbehaltlich der Genehmigung durch die Europäische Kommission noch für 2016 geplant.

Greenpeace enthüllt geheime TTIP-Papiere

(02.05.2016) Der Druck der US-Regierung auf die EU in Sachen TTIP ist stärker und weiter reichend als bislang bekannt. Das geht aus Abschriften geheimer Verhandlungsdokumente hervor, die der Süddeutschen Zeitung, WDR und NDR vorliegen. Das Material von insgesamt 240 Seiten wurde heute von Greenpeace veröffentlicht. Die Papiere zeigen: Washington droht damit, Exporterleichterungen für Europas Autoindustrie zu blockieren, um im Gegenzug zu erreichen, dass die EU mehr US-Agrarprodukte abnimmt. Gleichzeitig attackieren die Amerikaner das grundlegende Vorsorgeprinzip beim europäischen Verbraucherschutz.

Projekt BienenBlütenReich sucht noch Partner

(25.04.2016) Im Frühjahr 2016 startete das Netzwerk Blühende Landschaft das Projekt BienenBlütenReich. Ziel ist, bundesweit sowohl auf landwirtschaftlichen Betrieben als auch im öffentlichen Bereich blühende Flächen für Blütenbesucher zu schaffen und Interessierten Inspiration und Fachwissen für eigene Blütenprojekte weiter zu geben. Als Projektpartner bewerben können sich landwirtschaftliche Betriebe und regionale Initiativen, die Fläche und Arbeitskraft für die Anlage von bis zu vier verschiedenen Blühflächen in der Landwirtschaft (ca. jeweils 1000 m² insgesamt max. 4000 m²) oder im Siedlungsbereich (ca. jeweils 125 m² insgesamt max. 500 m²) zur Verfügung stellen können. Die Laufzeit des Projekts beträgt zwei Jahre. Das Netzwerk Blühende Landschaft setzt sich für die Verbesserung der Nahrungs- und Lebensgrundlage von blütenbesuchenden Insekten ein. Ein breites Netzwerk ist so entstanden. Bewerbungen per Mail an Anne-Kathrin Spatz.

Call for Papers für den 19. Organic World Congress

(21.04.2016) Ab sofort können für den 19. Organic World Congress in Indien Beiträge eingereicht werden. Die Veranstaltung findet vom 9. bis 11. November 2017 statt. Folgende thematische Schwerpunkte werden diesmal vorgegeben:

  • Hauptdiskussion: „Globale Übernahme der Bioprinzipien für eine wahrhaft nachhaltige Landwirtschaft“
  • Wissenschaft: „Innovative Forschung für Bio 3.0“
  • Bauern: Saatgut und Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit, Bodenleben und Pflanzengesundheit, ökologische landwirtschaftliche Methoden und Systeme
  • Marketing und Qualitätssicherung: „Auf dem Weg zu Bio 3.0“

Interessenten können ihre Beiträge bis Ende September 2016 einreichen.

Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2017

(21.04.2016) Ab sofort können engagierte Biolandwirtinnen und -landwirte mit innovativen und zukunftsweisenden Betriebskonzepten ihre Ideen einreichen. Gesucht werden ungewöhnliche Konzepte, die sich in der Praxis bewährt haben. Die ausgewählten Sieger erhalten ein Preisgeld von bis zu 7.500 EUR. Insgesamt steht ein Preisgeld von 22.500 Euro bereit, das eine unabhängige Jury an maximal drei Sieger vergibt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2016.

IFOAM EU Kongress zum Thema Bio 3.0

(18.04.2016) Das primäre Ziel des 10. Europäischen Kongresses zum Biolandbau im niederländischen Driebergen war es, Modelle zur Realisierung der Bio 3.0-Vision zu diskutieren. Mehr als 200 Teilnehmer aus 27 Ländern kamen Anfang April auf Einladung von IFOAM EU dort zusammen. Die Vertreter aus Politik, von Verbänden und Organisationen äußerten sich durchweg positiv über die Fortentwicklung des Biosektors.

Gentechnikflächen schrumpfen erstmalig

(15.04.2016) Nachdem die Flächen, auf denen gentechnisch veränderte Flächen angebaut werden, in den letzten Jahren schon immer langsamer gewachsen waren, sind sie 2015 erstmals seit Einführung der Technologie geschrumpft. Um ein Prozent verringerte sich die Gentech-Fläche auf 179,7 Millionen Hektar – das sind circa 13 Prozent der weltweiten Ackerfläche. Hauptanbauländer bleiben die USA, Brasilien und Argentinien.

Erstmals Bundespreis gegen Lebensmittelverschwendung verliehen

(14.04.2016) Bundesernährungsminister Christian Schmidt lud gestern Abend zur Verleihung des ersten Bundespreises für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. Aus mehr als 200 Bewerbungen wurden 16 Projekte nominiert, in vier Kategorien wurde jeweis ein Projekt ausgezeichnet, zusätzlich wurde ein Förderpreis überreicht.

Bundesregierung will Glyphosat weiter erlauben

(14.04.2016) Die Bundesregierung will sich bei der EU für die weitere Zulassung von Glyphosat aussprechen. Nach Ressortabstimmung zwischen Agrar- und Umweltministerium will sie der Wiederzulassung des umstrittenen Herbizids zustimmen. Deutschland schließt sich damit der fachlichen Bewertung der europäischen Risikobewertungsbehörde Efsa an, die Glyphosat als für Menschen "wohl nicht krebserregend" eingestuft hatte. Eine Behörde der Weltgesundheitsorganisation dagegen hatte Monate zuvor gewarnt, Glyphosat sei "wahrscheinlich krebserregend". Für ein Glyphosat-Verbot hätte es auch andere unstrittige Gründe gegeben: Das Mittel gefährdet die biologische Vielfalt indem es Insekten und Vögeln die Lebensgrundlage entzieht. Mit einer Einigung in Sachen Glyphosat-Wiederzulassung wird Mitte Mai gerechnet.

Dossier zur CRISPR/Cas-Diskussion

(13.04.2016) Anfang April entbrannte eine Diskussion zu einer neuartigen Technik im Bereich Pflanzenzucht. Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL), äußerte sich dieser - der Gentechnik zugeordneten - Technologie gegenüber positiv und stieß damit auf Unverständnis in der Biobranche. Seitdem haben sich verschiedene Medien, Verbände und Organisationen zu Wort gemeldet. Nun hat auch der Stiftungsrat des FiBL Frick Stellung genommen. Die kontroversen Positionen haben wir für Sie zusammen gestellt.

Zwölf Prozent mehr Ökobetriebe

(12.04.2016) In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der zertifizierten ökologisch wirtschaftenden Betriebe im vergangenen Jahr um zwölf Prozent auf etwa 21.800 gestiegen, wie Agra-Europe berichtet. Seit Beginn der Zählung im Jahr 2002 hat sich die Zahl der Ökobetriebe in den USA um fast 300 Prozent erhöht. Die Nachfrage nach ökologisch und regional erzeugten Produkten wächst. Das USDA hat diesen Markt seit 2009 mit Investitionen von insgesamt mehr als einer Milliarde US-Dollar (878 Mio. Euro) in gut 40.000 lokalen und regionalen Lebensmittelunternehmen sowie Infrastrukturprojekten unterstützt. Laut Schätzungen der Branche seien 2014 auf lokaler Ebene ökologisch erzeugte Lebensmittel für rund zwölf Milliarden Dollar(10,5 Mrd Euro) verkauft worden, verglichen mit erst fünf Milliarde Dollar (4,4 Mrd Euro) im Jahr 2008.