Öko-Feldtage

Das Wichtigste zur Veranstaltung

Am 3. und 4. Juli 2019 finden die zweiten bundesweiten Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel, in Grebenstein statt. Sie bieten eine einzigartige Mischung aus Praxis und Forschung in der ökologischen Landwirtschaft und in der Tierhaltung: die ideale Plattform, um Innovationen zu zeigen und aktuelle Themen mit Landwirten sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren.

Die Anzahl der Aussteller liegt derzeit schon bei rund 90, knapp 30 davon haben Demonstrationsparzellen gebucht. Die Flächen werden aktuell vorbereitet, damit in Kürze die ersten Aussaaten auf den Demoparzellen erfolgen können. Die gesamte Ausstellungsfläche wurde erweitert und liegt jetzt bei über 20 Hektar. Zusätzlich werden Landessortenversuche und die Praxisflächen des Betriebes in die Veranstaltung einbezogen.

Organisation & Veranstalter

Das starke Team von Partnern organisiert die Veranstaltung 2019 in bewährter Zusammenarbeit. Die FiBL Projekte GmbH ist Veranstalter. Mitveranstalter sind das Hessische Landwirtschaftsministerium und die Universität Kassel mit der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. Der BÖLW ist Schirmherr der Veranstaltung. Das Hessische Landwirtschaftsministerium unterstützt die Veranstaltung auch 2019 wieder finanziell im Rahmen des Ökoaktionsplans.

Die Öko-Feldtage wurden 2017 von der SÖL initiiert.

Forum für die gesamte Landwirtschaft

Aktueller Stand

Die Öko-Feldtage 2019 zeigen den aktuellen Stand in der ökologischen Landwirtschaft. „Wir entwickeln die Öko-Feldtage nach dem gelungenen Start in 2017 weiter als Plattform, auf der Praktiker und Forscher Wissen teilen und an politische Vertreter vermitteln“, erläutert Projektleiter Carsten Veller und ergänzt: „Das Gesamtsystem Ökolandbau in seiner ganzen Vielfalt steht diesmal noch mehr im Fokus: innovative Betriebskonzepte, Anbausysteme und moderne Tierhaltung.“

Der Biolandbau wächst erfreulicherweise; er braucht deshalb andere Strukturen, beispielsweise Kooperationen von Ackerbau- und Viehbetrieben sowie neue Methoden des Nährstoffmanagements. Aktuelle Herausforderungen wie Klimakrise, Schutz der Artenvielfalt, Züchtungen und Tierwohl verlangen nach Lösungsansätzen für die gesamte Landwirtschaft. In Foren und anhand von Demonstrations- und Versuchsparzellen werden diese auf den Öko-Feldtagen diskutiert.

Schwerpunkt Innovationen

Auch 2019 bilden Innovationsbeispiele wie etwa digital gesteuerte und zudem umweltfreundliche Maschinen einen Schwerpunkt. So werden Angebote zum Pflanzenschutz, wie der Einsatz von Nützlingen oder mechanisches Unkrautmanagement, aber auch moderne Tierhaltungskonzepte, wie die Haltung in Hühnermobilen oder Lösungsansätze zum Thema Ferkelkastration präsentiert und diskutiert. Aussteller, die an den Öko-Feldtagen 2019 teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 31. Dezember 2018 für Standflächen ohne Demoparzellen sowie Maschinenvorführungen anmelden.

Vielfältiges Programm von Robotern bis Praxisforschung

Das Programm der Öko-Feldtage ist so vielfältig wie die ökologische Landwirtschaft selbst. In zahlreichen Vorführungen können Bäuerinnen und Bauern Hacken, Striegel, GPS- und kamerageführte Maschinen im praktischen Einsatz in Augenschein nehmen. Innovationsbeispiele zeigen neue Entwicklungen, wie etwa Unkrautbekämpfung mit Robotern.

Herausforderungen wie Klimakrise, Öko-Züchtungen und Tierwohl werden im Forum zwischen Wissenschaftlern und Praktikern diskutiert. Forscher und Berater stellen auf dem Ausstellungsgelände zudem an neue Bedingungen angepasste Sorten und viele weitere aktuelle Forschungsergebnisse mit starker Praxisrelevanz vor.

Domäne Frankenhausen: Der ideale Veranstaltungsort

Am Veranstaltungsort, der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, wird der Austausch zwischen Praxis und Forschung schon lange praktiziert. Sie ist ein Lehr-, Forschungs- und Transferzentrum für ökologischen Landbau und nachhaltige Regionalentwicklung, aber genauso auch Wirtschaftsbetrieb: Die Domäne vermarktet beispielsweise Milch, Eier und Fleisch der Nutztiere sowie Möhren und Kartoffeln.

Mehr Infos unter www.oeko-feldtage.de

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