Förderpatenschaft für das „Öko-Junglandwirte-Netzwerk“

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Auf der BIOFACH wurde zum zweiten Mal die Förderpatenschaft der Zukunftsstiftung BioMarkt verliehen. Eine der beiden Gewinner-Initiativen 2018 ist das „Öko-Junglandwirte-Netzwerk“, deren jährliche Tagung von der SÖL veranstaltet wird.

Überreichung der „Förderspaten“ an die Gewinnerprojekte, hier Team "Öko-Junglandwirte". V.l.n.r.: Jan Plagge (Bioland Präsident), Benjamin Volz (SÖL), Clemens Gabriel (Öko-Junglandwirte-Netzwerk), Lisa Mareen Fischer (Zukunftsstiftung BioMarkt).

Das Netzwerk greift mit seinen Projekten die Thematik auf, dass immer mehr bäuerliche Betriebe aufgegeben werden, da es an Hofnachfolgen innerhalb der Familien fehlt. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die in der Landwirtschaft Fuß fassen wollen, auch ohne auf einem bäuerlichen Betrieb aufgewachsen zu sein. Genau da setzt es beispielsweise mit seinem Kontaktforum an und bringt Hofsuchende und Hofübergebende zusammen. „Damit tragen beide Projekte zum Erhalt und zur Weiterentwicklung einer vielfältigen Landwirtschaft bei und hauchen dem ländlichen Raum wieder Leben ein“, heißt es in der Jury-Begründung. Mit der Förderpatenschaft wird das Öko-Junglandwirte-Netzwerk für ein Jahr mit 24.000 Euro unterstützt. Die andere Gewinner-Initiative ist das „Netzwerk Existenzgründung“ aus Österreich, ebenfalls mit der Thematik Generationswechsel. In der 2013 gegründeten „Zukunftsstiftung BioMarkt“ engagieren sich selbstständige Naturkostfachhändler und die dennree-Gruppe für die Stärkung und Weiterentwicklung des Ökolandbaus.

Weitere Infos: Benjamin Volz, volz(at)soel.de und Öko-Junglandwirte-Netzwerk

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