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Startseite > Service > Nachrichtenarchiv > Februar 2009
(27.02.2009) Es ist fünf vor zwölf in Sachen Gentechnik in Brüssel: Am Montag wird im Ministerrat darüber abgestimmt, ob die Verbote von Mon 810 in Österreich und Ungarn aufgehoben oder nicht. Danach stehen die Mon 810 Verbote in Frankreich und Griechenland zur Abstimmung. Anschließend muss der Ministerrat entscheiden, ob erstmals zwei neue Gentechnik-Sorten zugelassen werden (Bt 11 und 1507). Auf dem Informationsportal www.keine-gentechnik.de gibt es eine E-Mailaktion mit einem öffentlichen Brief an die Minister Aigner und Gabriel (und ähnliche Briefe an alle Minister in der EU), in dem sie aufgefordert werden, in all diesen Fällen für Deutschland mit NEIN zu stimmen. Denn eine Stimmenthaltung, wie sie bisher geplant scheint, wird gezählt wie ein JA.
(27.02.2009) Das PresseForum BioBranche hat im Rahmen der BioFach zum vierten Mal den "Journalistenpreis Bio" verliehen. Er zeichnet Pressebeiträge aus, die fundiert über die Themenvielfalt von Bio-Produkten und Naturwaren informieren. In diesem Jahr gab es Siegerbeiträge in zwei Kategorien: In der Kategorie "Print" ging der Preis an Julia Groß und ihren Artikel "Neue Hühner braucht das Land", der in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu lesen war. Den Preis in der Kategorie "TV" nahm Michael Wiedemann für seinen Beitrag "Kochen für Kids - Gymnasium Remseck" entgegen, der im Rahmen des ZDF Umweltmagazins ausgestrahlt wurde. Die Sieger wurden aus insgesamt 29 eingereichten Beiträgen ausgewählt.
(26.02.2009) Im Januar wurde in Frankfurt der Fachhändlerverbund Bonagera gebildet. Der Verbund soll die Interessen von Naturkosteinzelhändlern im Absatz und im Einkauf durch gemeinsames Marketing bündeln. Unter der Leitung von Dr. Andreas Kaapke (Institut für Handelsforschung an der Universität Köln) und organisatorisch betreut durch den Bundesverband Naturkost Naturwaren für den Einzelhandel (BNN) soll die Wettbewerbsfähigkeit des inhabergeführten Einzelhandels in einem Markt, der zunehmend von großen Einheiten bestimmt wird, gestärkt werden. An der Gründung beteiligten sich zehn Einzelhändler und ein Großhändler als investierendes Mitglied. Weitere zehn Einzelhändler und weitere zwei Großhändler beteiligten sich an der Entwicklung und werden in den nächsten Wochen ihren Beitritt entscheiden.
(26.02.2009) Das Angebot von Bio-Produkten im Lebensmittelhandel wird immer vielfältiger und motiviert auch bisherige Nicht-Bio-Käufer zum Konsum. Das dokumentiert die neue Studie "BioTrends Deutschland 2009" der Nielsen Company. Bereits 86 Prozent aller Haushalte haben im vergangenen Jahr mindestens einmal Bio-Produkte gekauft. Insgesamt steigerte der Lebensmitteleinzelhandel seinen Bio-Umsatz gegenüber 2007 um 321 Millionen Euro oder 22 Prozent. Besonders die Nachfrage nach Milch, Joghurt und Bohnenkaffee aus Bio-Produktion sei gestiegen. Vor allem die Discounter treiben das Wachstum im Bio-Markt kräftig voran. Die Studie zeigt aber auch, dass drei Viertel der gesamten Einkaufsmenge an Bio-Produkten von Stammkunden erzielt wird. Daher sollten Handel und Hersteller in Zukunft vor allem durch zielgruppengerechte Innovations- und Sortimentspolitik das Wachstum des Bio-Marktes steigern.
(25.02.2009) Um einen Grundstein für nachhaltige Strukturen zu legen und beim Konsumenten Vertrauen zu schaffen, hat der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel seine Werte und Regeln erstmals in einem schriftlichen Kodex zusammengefasst. Dieser wurde auf der BioFach der Öffentlichkeit vorgestellt. Die in dem Branchenkodex verankerten Werte basieren auf der Tradition der Naturkostbranche: soziale Verantwortung, Vertrauen, regionale Wirtschaftskreisläufe, besondere Produktqualität, Gesundheit und Umweltschutz als Basis wirtschaftlichen Handels. Der Kodex soll das Profil des Naturkostfachhandels und seiner Marken schärfen und damit zu einer Differenzierung von branchenfremdem Wettbewerb beitragen.
(24.02.2009) Auch in Krisenzeiten zeigt der Bio-Markt sein Potenzial für weiteres Wachstum. Das gab der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auf der BioFach in Nürnberg während der Präsentation der Broschüre "Zahlen, Daten, Fakten" bekannt. So wuchs der Öko-Markt 2008 weiterhin, trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, um ca. 10 Prozent auf einen Umsatz von jetzt 5,8 Milliarden Euro. Der Vorsitzende des BÖLW, Felix Prinz zu Löwenstein, betonte, die Bio-Branche sei krisenfest, denn der Verbraucher werfe bei Lebensmitteln nicht einfach seine Einstellung über Bord. Um das Wachstum weiter auszubauen, müssen die Länder bei den Umstellungsprämien die neuen Rahmensätze des Bundes voll ausschöpfen, fordert der BÖLW.
(23.02.2009) Mit einem neuen Aussteller- und Besucherrekord ist nach viertägiger
Dauer gestern in Nürnberg die 20. BioFach zu Ende gegangen. Rund 46.000
Fachbesucher, davon mehr als ein Drittel aus dem Ausland, sahen Bio-Produkte
von 2.744 Ausstellern. Über 1.500 Teilnehmer nutzen Fachandelstag, Fair
& Ethical Trade Forum und die erste Nachhaltigkeitskonferenz um sich auszutauschen.
Der Textil-Bereich feierte erfolgreiche Premiere mit 47 Ausstellern von Öko-Fashion
aus Naturtextilien. Als "Renner des Jahres" wurden die Neuheiten
des Vorjahres prämiert, die sich im Markt erfolgreich etabliert haben:
der Milchreis Natur der Molkerei Söbbeke, die Fruchtgarten-Reihe von
Zwergenwiese Naturkost und die Salatkräutermischung "Wilde Hilde"
von Herbaria. Bei der Messeeröffnung hatte Bundeslandwirtschaftsministerin
Ilse Aigner zugesichert, dass im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer
Landbau auch weiterhin jährlich rund 16 Millionen Euro zur Verfügung
gestellt werden sollen.
(18.02.2009) Die biologisch bewirtschaftete Fläche stieg im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr weltweit um 1,5 Millionen auf über 32 Millionen Hektar; mehr als ein Drittel der Bio-Fläche liegt in Ozeanien und knapp ein Viertel in Europa. Eine zweistellige Zuwachsrate wies der globale Bio-Markt aus: Sein Volumen stieg 2007 auf über 46 Milliarden US-Dollar. Diese neuen Zahlen gehen aus der Studie "The World of Organic Agriculture - Statistics and Emerging Trends 2009" hervor, die soeben erschienen ist, herausgegeben vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und der Internationalen Vereinigung Ökologischer Landbaubewegungen (IFOAM). FiBL und IFOAM werden auf der BioFach die neuen Daten und Fakten zum Bio-Landbau weltweit präsentieren.
(18.02.2009) Die Wirtschaftskrise in den USA hat auch auf das tägliche Leben ihre Auswirkungen. Der Bio-Markt, dessen Erfolg in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat, ist inzwischen auch betroffen. Wie dramatisch die Lage in den USA ist, zeigt sich am Beispiel der US-Bio-Nahrungskette Whole Foods Market. Der einstige Wachstumsstar der amerikanischen Wirtschaft hat seine ehrgeizigen Expansionspläne nun deutlich nach unten geschraubt und setzt derzeit eher auf Konsolidierung. Insgesamt wächst das Segment Bio-Lebensmittel jedoch trotz Wirtschaftskrise weiter - zwar nicht mehr mit den Raten der vergangenen Jahre, aber deutlich stärker als der traditionelle Lebensmittelhandel. Wie das Marktforschungsinstitut Nielsen ermittelt hat, legte der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in den USA im Krisenmonat Dezember immerhin um 5,6 Prozent zu.
(17.02.2009) Fast 600 Teilnehmer trafen sich in Zürich zur 10. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau, die an der renommierten Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ) und damit erstmalig in der Schweiz stattfand. Highlights waren der erfolgreiche Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft, die Ansprache der Schweizer Landwirtschaftsministerin und die große Unterstützung nicht nur durch Ämter sondern auch durch die Bio-Branche.
(17.02.2009) Vom 19. bis 22. Februar öffnet die BioFach in Nürnberg
ihre Tore. Die Weltleitmesse für Naturkost und Naturwaren findet in diesem
Jahr zum 20. Mal statt. Zum Jubiläum werden auf der Messe rund 2.900
Aussteller Bio-Lebensmittel, Naturtextilien und Naturkosmetik präsentieren.
Erwartet werden nach Angaben der Messe mehr als 46.000 Fachbesucher. Als Land
des Jahres wird sich Dänemark präsentieren, das schon seit den 80er
Jahren zu den Vorreiternationen in Sachen Bio zählt. Highlights der BioFach
2009 sind unter anderem die Sonderschau "Organic + Fair", die Produkte
und Projekte des fairen Handels zeigt, und der neu eingerichtete Textil-Bereich
mit Öko-Fashion aus Naturtextilien. Die Stiftung und Ökologie &
Landbau ist in
Halle 1 am Stand 246 präsent.
(16.02.2009) Mehr als 600 landwirtschaftliche Betriebe mit rund 18.000 Hektar Fläche haben im vergangenen Jahr in Bayern auf ökologischen Landbau umgestellt. Laut Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat Bayern mit einem Rekordzuwachs von fast zwölf Prozent seine Spitzenstellung im Öko-Landbau damit weiter ausgebaut. 5.800 Betriebe bewirtschaften in Bayern rund 170.000 Hektar nach ökologischen Vorgaben, was fast 30 Prozent aller deutschen Bio-Betriebe entspricht. Die zunehmende Ausrichtung auf den Öko-Landbau führt Brunner auf die verbesserte finanzielle Förderung im vergangenen Jahr zurück. Umstellungswillige Landwirte erhalten in der zweijährigen Übergangsphase nun 300 Euro Umstellungsprämie pro Hektar und Jahr statt zuvor 190 Euro. Die Beibehaltungsprämie für Bio-Bauern stieg von 190 Euro auf 210 Euro pro Hektar und Jahr.
(13.02.2009) Ein breites Bündnis von Umwelt- und Verbraucherverbänden, kirchlichen Organisationen und Verbänden des ökologischen Landbaus hat Bundesagrarministerin Ilse Aigner und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, eine eindeutige Position gegen die Zulassung neuer Gentechnik-Maissorten ("Bt 11" und "1507") durch die EU zu beziehen. In dem heute veröffentlichten offenen Brief heißt es, es gehe gleichzeitig um die bislang als einzige Gentechnikpflanze in der EU zugelassene Maissorte MON 810. Mehrere Mitgliedsstaaten der EU hätten ihr wegen wissenschaftlich begründeter Bedenken die Anbaugenehmigung verweigert. Sie sollten nun von der EU gezwungen werden, den Anbau trotzdem zu erlauben. Auch hier verlangen die Verbände von den federführenden Ministerien, im jeweiligen Ministerrat gegen die Ansinnen der Kommission zu stimmen.
(13.02.2009) Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat bereits zum dritten Mal Bio-Lebensmittel sensorisch geprüft. Anlass der Untersuchung war die Frage: Wie steht es aber um die Qualität von Bio? Es wurden 916 Produkte von 171 Unternehmen aus nahezu allen Lebensmittelbereichen getestet. 326 Produkte erhielten dabei eine DLG-Prämierung in Gold. Im Mittelpunkt des DLG-Tests stand die sensorische Bewertung hinsichtlich Geruch, Aussehen, Geschmack und Konsistenz als Ausdruck des Genusswertes. Es wurden Produkte aus den Bereichen Schinken und Wurst, Cerealien, Brot, Feine Backwaren, Süßwaren, Convenience-Erzeugnisse, Fruchtaufstriche, Fruchtgetränke, Molkereiprodukte sowie Wein und Tee geprüft. Wie bereits in den Vorjahren nahmen Unternehmen aus Dänemark, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz teil.
(11.02.2009) Mit über 200 Teilnehmern, darunter viele die einen Lernort Bauernhof planen, fand Anfang Februar in Altenkirchen die Bundestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BAGLoB) statt. Die Tagung machte deutlich, dass der Lernort Bauernhof ideal in die gegenwärtige Bildungslandschaft passt. Die BAGLoB trägt dazu bei, den Bauernhof als außerschulischen Lernort bundesweit auf der Bildungsagenda zu etablieren und hat sich durch ihre Kompetenz zum Maßstabgeber im Bereich des außerschulischen Lernens auf dem Bauernhof entwickelt. Auf der Tagung wurden unter anderem Lernmöglichkeiten in der tiergestützten Pädagogik mit Nutztieren aufgezeigt und die Qualitätskriterien für eine Zertifizierung mit dem Siegel "qualifizierter Lernort Bauernhof" vorgestellt.
(11.02.2009) Die "Allianz für Tiere in der Landwirtschaft" vergibt im Jahr 2009 zum vierten Mal den Pro Tier-Förderpreis für artgerechte Nutztierhaltung. Ausgezeichnet werden landwirtschaftliche Betriebe, Vereinigungen und Einzelpersonen in Deutschland, die bei der artgerechten Nutztierhaltung Vorbildliches leisten. Das Preis würdigt in diesem Jahr besonders die gesellschaftlichen Leistungen eines artgerechten und ökologisch verträglichen Umgangs mit Tieren: den Einsatz der Tiere in der Landschafts- und Biotoppflege; die Stärkung regionaler Ökonomien "rund ums Tier" mit entsprechenden Wertschöpfungen für die Region; die Integration von Behinderten und sozial Benachteiligten durch die Arbeit mit Tieren in der Landwirtschaft; sowie die Bildungsarbeit, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Mai 2009.
(10.02.2009) Das Europäische Parlament fordert größere Anstrengungen im Klimaschutz, auch von der Landwirtschaft. Im Abschlussbericht des Nichtständigen Ausschusses zum Klimawandel, der am vergangenen Mittwoch in Straßburg mit großer Mehrheit angenommen wurde, wird die Europäische Kommission unter anderem dazu aufgefordert, die Landwirtschaft in eine künftige integrierte europäische Klimaschutzpolitik explizit einzubeziehen. Wie Agra-Europe berichtet, sollen im Agrarsektor Reduktionsziele für den Ausstoß von Treibhausgasen, einschließlich Methan und Lachgas, "unter Ausschöpfung aller bereits vorhandenen Potenziale ergebnisoffen geprüft werden".
(09.02.2009) Der Regisseur Andi Stiglmayr porträtiert in "Menschen Träume Taten" 120 Menschen aus der sozial-ökologischen Modellsiedlung "Sieben Linden". Dort versuchen sie, die verschiedenen Bereiche des Lebens in einem zukunftsorientierten Gesellschaftsentwurf miteinander zu verbinden. Im Vordergrund stehen dabei genossenschaftliches Eigentums- und Mitbestimmungsrecht, Selbstverwaltung und -versorgung, biologische Landwirtschaft, ökologisches Bauen, regenerative Energie- und Wasserversorgung, Bildungs- und Friedensarbeit. Der Film erzählt anhand des Alltags und der Gedanken zweier Mitgründer von den Herausforderungen des Gemeinschaftslebens sowie von Zwiespälten, Erfolgen, Verirrungen und den täglichen Begegnungen von Menschen, die einen anderen Weg gehen als den üblichen. Kinostart war Ende Januar 2009, jetzt tourt der Film quer durch Deutschland.
(06.02.2009) Lutz Ribbe, Mitglied des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Europäischen Union forderte bei einer gemeinsam von SÖL und BUND organisierten Veranstaltung eine Umorientierung in der Agarpolitik der Europäischen Union. Es sei notwendig den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum nicht zu bestraften, sondern zu unterstützen. Dazu müssten die Direktzahlungen, die nach wie vor in erster Linie relativ wenigen großen Unternehmen zugute kommen umverteilt werden. Ribbe, der naturschutzpolitischer Direktor der Stiftung EuroNatur ist, legte dar, dass die Mittel weit stärker als bisher an wirksame ökologische Leistungen der landwirtschaftlichen Betriebe geknüpft werden müssten, denn nur so könnten nachhaltiger Natur- und Klimaschutz gewährleistet, und Ernährungssicherheit und soziale Gerechtigkeit gesichert werden.
(05.02.2009) Naturland fordert anlässlich der Vereidigung der neuen hessischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger (CDU) ein stärkeres Engagement für den Öko-Landbau. Hans Hohenester, Naturland Präsidiumsvorsitzender, appelliert an die Ministerin, die ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Hessen stärker zu fördern, damit sie ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten und Arbeitsplätze im ländlichen Raum nachhaltig sichern können. Zu einer zielgerichteten Förderung gehöre mindestens die Anhebung der Öko-Prämien von derzeit 160 Euro auf das alte Niveau von 190 Euro. Laut einer Erhebung des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen (LLH) aus dem Jahr 2007 werden ca. 6,5 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Hessen ökologisch bewirtschaftet, dies entspricht 8,8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
(02.02.2009) Der Öko-Landbau bietet Lösungsmöglichkeiten für zahlreiche Gegenwartsprobleme. Um die Zukunft nachhaltig zu sichern, bedarf es jedoch der Kooperation mit starken Bündnispartnern. Die neue Ausgabe der ÖKOLOGIE & LANDBAU berichtet über bereits bestehende und noch zu schließende Partnerschaften und darüber, wie diese zur Erreichung gemeinsamer Ziele beitragen können. Es wird aufgezeigt, welche Kernanliegen die jeweiligen Bündnispartner verfolgen und welche Synergien sich durch eine Zusammenarbeit ergeben können. So gewinnen etwa die Kooperationen mit traditionellen Verbündeten wie dem Natur- und Umweltschutz sowie mit Qualitätsinitiativen und Gesundheitswesen vor dem Hintergrund zunehmender Konventionalisierung an Bedeutung.