Anbau von Körnerleguminosen

Das Forschungsprojekt „Erweiterung und ackerbauliche Auswertung der Praxiserhebungen und -untersuchungen im Rahmen der modellhaften Demonstrationsnetzwerke Soja, Lupine, Erbse und Bohne der Eiweißpflanzenstrategie“ (2814EPS035) wird seit 2015 von Harald Schmidt für die SÖL bearbeitet.

Steigerung der heimischen Eiweißversorgung

Die Ausweitung des Körnerleguminosenanbaus wird durch stark schwankende Erträge behindert. Umfangreiches Vorwissen ist eine wichtige Grundlage für stabile und hohe Erträge. In der Anbaupraxis sind möglichst detaillierte Kenntnisse über die Einflüsse von Standort, Bewirtschaftung und Umwelt besonders bedeutsam. Hier setzt das Projekt zur ackerbaulichen Untersuchung von Praxisschlägen an.

In Kooperation mit den Demonstrationsnetzwerken findet eine wissenschaftliche Untersuchung der ackerbaulichen Praxis statt. Bestehende Forschungsergebnisse sollen dabei hinsichtlich ihrer Praxisrelevanz geprüft und neue Erkenntnisse ermittelt werden. Insgesamt werden 80 Schläge mit Sojabohnen, 75 Schläge mit Lupinen und 130 Schläge mit Erbsen oder Bohnen in ganz Deutschland untersucht.

Zur Steigerung der heimischen Eiweißversorgung fördert die Eiweißpflanzenstrategie der Bundesregierung den Leguminosenanbau in Deutschland. In diesem Zusammenhang wird das auf Sojabohne, Blaue Lupine, Körnererbse und Ackerbohne ausgerichtete Projekt zwischen 2015 bis 2018 von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert.

Mehr Informationen zu den Demonetzwerken unter:

Ansprechpartner

Dr. Harald Schmidt
Praxisforschung, Bodenbearbeitung, Bodenfruchtbarkeit, Körnerleguminosen

02641/912205
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