Aktuell

Alnatura-Initiative unterstützt Biobetriebe bei der Umstellung

(18.03.2015) Das Handelsunternehmen Alnatura will durch finanzielle Unterstützung die Umstellung auf Ökolandbau fördern. Mit der neuen "Bio-Bauern-Initiative" soll über das Förderprogramm "Mehr Agrarökologie!" des Deutschen Naturschutzrings (DNR) die Umstellung erleichtert werden. Hierfür legt Alnatura mit einer Spende von 400.000 Euro den Grundstein. Für die künftige Förderung fließe ab dem kommenden Sommer von ausgewählten Alnatura-Produkten jeweils 1 Cent je verkaufter Packung als Spende in das Programm des DNR. Ein unabhängiger Expertenbeirat des DNR bewerte die Bewerbungen von Landwirtschaftsbetrieben, besuche diese und schlage Kandidaten vor, erläuterte Alnatura. Voraussetzung für die Förderung sei, dass der gesamte Betrieb auf die Ökoproduktion umgestellt werde und nach deren Richtlinien mindestens fünf Jahre bewirtschaftet werde. Außerdem sei die Mitgliedschaft in einem anerkannten deutschen Bioanbauverband erforderlich. Interessierte Bauern können sich selbst um eine Förderung bewerben, aber auch Vorschläge von Alnatura Kunden oder Mitgliedern der DNR-Organisationen werden angenommen und dem Beirat zur Bewertung vorgelegt.

Niederlande legen bei der Ausfuhr von Bioprodukten zu

(08.03.2015) Der Wert der niederländischen Ausfuhren an Bioprodukten ist im vergangenen Jahr um 102,6 Millionen Euro oder 12,4 Prozent gestiegen. Davon entfielen allerdings 64 Prozent auf Reexporte, was die Funktion des Landes als Drehscheibe für den internationalen Handel mit Bioprodukten verdeutlicht. Dies geht aus einer aktuellen umfragebasierten Trendstudie hervor, die der holländische Dachverband Bionext angefertigt hat. Wichtigster Auslandskunde war Deutschland mit einem Anteil von 41 Prozent an den gesamten holländischen Bioausfuhren. Dabei stellten insgesamt Kartoffeln, Obst und Gemüse bei den Lieferungen nach Deutschland die wichtigste Produktgruppe dar. In Deutschland, dem nach Ansicht der Niederländer nach wie vor aussichtsreichsten Markt, steige der Bedarf. Hier sei allerdings eine zunehmende Zweiteilung des Marktes zu beobachten und zwar in die Segmente "günstige Discountware" und "Verbandsware." Als Risiken für den Ökobereich nennen die Unternehmen laut Bionext den europaweiten Trend zu einer regionalen Erzeugung.

Grünen-Antrag zur Agrarwende sorgt für Zündstoff

(10.03.2015) Mit teilweise scharfer Kritik haben Politiker von Union und SPD auf die Grünen-Forderung nach einer Agrarwende reagiert. Der Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen "Sofortmaßnahmen für die Agrarwende - für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und gutes Essen" soll insbesondere dem anhaltenden Strukturwandel begegnen. Antibiotikaeinsatz und Missstände in der Tierhaltung, Monokulturen, Rückgang der Artenvielfalt und Nitratbelastungen des Trinkwassers sind dabei nur die offensichtlichsten Punkte der Auseinandersetzung. Vorgeworfen wird den Grünen bei ihrem Antrag, dass es sich dabei um einen Pauschalangriff auf die Landwirtschaft handele. Der CDU mangele es am Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Problemen. Seitens der SPD-Fraktion gab es den Einwand, die Grünen schürten mit ihrem Antrag Ängste und stellten hunderttausende Landwirte an einen ideologischen Pranger. Demgegenüber kritisierte Grünen-Fraktionschef Dr. Anton Hofreiter fehlenden politischen Willen der Regierungsfraktionen und insbesondere des CSU-geführten Bundeslandwirtschaftsministeriums. Die Koalition tue nichts gegen den anhaltenden Strukturwandel in der Landwirtschaft und den Verlust bäuerlicher Existenzen.

Briten geben mehr Geld für Bioprodukte aus

(10.03.2015) Das Umsatzwachstum von Bioprodukten in Großbritannien hat sich im vergangenen Jahr beschleunigt. Wie die Soil Association - die Dachorganisation des Biosektors - mitteilte, stiegen die Erlöse dieser Warengruppe 2014 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf umgerechnet 2,53 Milliarden Euro. Dagegen verringerten sich für konventionelle Lebensmittel die Verbraucherausgaben im Berichtsjahr um 1,1 Prozent. Wichtigstes Biosegment waren 2014 Milchprodukte, auf die 27,9 Prozent der britischen Ausgaben für Ökoerzeugnisse entfielen. Derweil schrumpfte der Markt für konventionell erzeugte Milchprodukte um drei Prozent. Die Erlöse für Bioeier und -geflügelfleisch nahmen gegenüber 2013 um 15,8 Prozent beziehungsweise 8,2 Prozent zu. In der Biobranche verspüre man deshalb grundsätzlich eine positive Stimmung: Fast zwei Drittel der führenden britischen Biounternehmen erwarteten auch für das laufende Jahr eine Zunahme der Umsätze.

Traineeprogramm Ökolandbau: bis 30.04.2015 als Unternehmen bewerben

(10.03.2015) Noch bis zum 30. April können sich interessierte Firmen bewerben, die eine Nachwuchskraft aus dem Traineeprogramm Ökolandbau ab November 2015 beschäftigen möchten. Das Ausbildungsangebot geht in diesem Jahr in die 13. Runde und wird über die FiBL Projekte GmbH abgewickelt. Die Absolventen sammeln dabei nicht nur erste Berufserfahrungen in verschiedenen Unternehmen der Biobranche. Während vier überbetrieblicher Seminarwochen werden zusätzlich Managementmethoden, Sozialkompetenz und Fachthemen des Ökolandbaus vermittelt. Durch den Austausch untereinander profitieren die Teilnehmenden zudem von einem starken Netzwerk. Hilfreich ist außerdem das große Spektrum an Ausbildungsbetrieben, wodurch die Absolventen von Anfang an lernen, unterschiedliche Perspektiven etwa vom Erzeuger, Verarbeiter und Händler einzunehmen. Das Traineeprogramm wird im Auftrag des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) durchgeführt. Ab dem 1. Juni läuft das Bewerbungsverfahren für Trainees.

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Über 1.000 Bio-Untermehmen haben "Nürnberger Erklärung" unterzeichnet

(09.02.2015) Die auf der Biofach vorgestellte "Nürnberger Erklärung" fordert eine schrittweise Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung und keine Totalrevision, wie sie von der EU-Kommission vorgeschlagen wurde. Neben den Verbänden als Erstunterzeichner sind nun weit über 1.000 Biounternehmen dem Aufruf gefolgt und haben die Erklärung ebenfalls unterschrieben. Martin Häusling - der Berichterstatter des Europäischen Parlamentes für die Revision der EU-Ökoverordnung - begrüßt die "Nürnberger Erklärung", die die Defizite des Vorschlags der EU-Kommission klar benennt. Gesetzesänderungen solle es nur dort geben, wo es tatsächlich notwendig ist und es einen Nutzen für Betriebe und Verbraucher gibt.

Erste Öko-Jungwinzertagung ein voller Erfolg

(09.03.2015) Über die Praxis des ökologischen Weinbaus sowie innovative Vermarktungs- und Kommunikationskonzepte haben sich Ende Februar insgesamt 40 Winzer auf einer speziell für den Nachwuchs organisierte Tagung informiert. Die vom Bundesverband Ökologischer Weinbau (Ecovin) ausgerichtete Veranstaltung vermittelte unter anderem den "sanften Rebschnitt" als Ansatz zur langfristigen Gesunderhaltung der Rebe sowie die Grundlagen der Kompostierung. Vertreter mehrerer Startup-Unternehmen der Weinbranche schilderten ihren erfolgreichen Gründungsverlauf und erörterten den Stellenwert des Internets und der neuen Medien für die erfolgreiche Vermarktung. Inspiriert durch den Erfolg der Öko-Junglandwirtetagung, die von der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgerichtet wird, äußerten die Teilnehmer den Wunsch nach einer Wiederholung der Veranstaltung. Die Jungwinzertagung wurde vom Bundeslandwirtschaftsministerium im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert.

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Französische Landwirte weiten Ökoanbau aus

(05.03.2015) In Frankreich ist der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche weiter gestiegen. Wie die l'Agence bio Mitte Februar mitteilte, nahm die zertifizierte Ökofläche - inklusive der Flächen im Umstellungsprozess - für 2014 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf rund 1,1 Millionen Hektar zu. Elisabeth Mercier, Direktorin von l'Agence-bio, stellte fest, dass die Branche in Bewegung sei: Ihren Angaben zufolge steigerten die französischen Landwirte 2014 das Biomilchaufkommen um 7,7 Prozent, die Biorindfleischproduktion um 15 Prozent, die Erzeugung von Biomasthühnern um 10 Prozent und die Menge an Bioeiern um 7 Prozent. Laut Angaben der staatlichen Interessenvereinigung konzentrieren sich innerhalb der Europäischen Union 61 Prozent der ökologisch bewirtschafteten Flächen auf sechs Mitgliedstaaten: Der Größe nach sind dies Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, Polen und Großbritannien. Insgesamt belief sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche in der EU 2014 auf 10,3 Millionen Hektar.

BNN startet Förderung ökologischer Gemüsezüchtung

(27.02.2015) Der Ausbau des Sortiments an ökologisch gezüchteten und behördlich zugelassenen samenfesten Gemüsesorten wird vom Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) in Zukunft finanziell gefördert. Wie der BNN auf der biofach bekannt gab, soll die frei finanzierte ökologische Gemüsezüchtung mit mindestens 470.000 Euro unterstützt werden. Das Geld solle über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 37 bereits laufenden Projekten im deutschsprachigen Raum zugutekommen und eine intensivere Bearbeitung unter dem Dach der Vereine Kultursaat e.V. und saat:gut e.V. ermöglichen. Ohne eine eigenständige ökologische Pflanzenzüchtung drohe die Abhängigkeit von Biobauern und damit auch der Naturkostverarbeiter und -händler von den großen Saatgut- und Chemiekonzernen, betonte der BNN-Vorstandsvorsitzende Meinrad Schmitt. Die Fördermittel werden laut BNN zur Hälfte von einer Initiativgruppe aus Mitgliedern und Teilnehmern des Verbandsmonitorings zur Verfügung gestellt. Ergänzt werde die Summe durch Mittel der Software-AG Stiftung.

Bayerisches Bio-Siegel kommt

(25.02.2015) Auf dem Weg zur Umsetzung eines landeseigenen Biosiegels hat das bayerische Landwirtschaftsministerium weitere Fortschritte gemacht. Wie das Münchener Agrarressort Mitte Februar mitteilte, hat die EU-Kommission in einer Vorabstimmung ihr grundsätzliches Einverständnis mit dem Zeichen zum Ausdruck gebracht. Damit sei "eine wichtige Hürde genommen", erklärte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Zeitnah werde nun das offizielle Genehmigungsverfahren eingeleitet, zu dem die konkreten Standards in den vergangenen Monaten bereits mit Erzeugern, Verarbeitern, dem Handel, Verbänden und Verbraucherorganisationen erarbeitet worden seien. Durch eine Marketingoffensive soll so die ständig wachsende Nachfrage nach Bio gezielt auf heimische Produkte gelenkt werden. Vom neuen Siegel erwartet Brunner frischen Schwung für den Absatz regionaler Bio-Produkte. Bereits im Spätsommer sollen erste Produkte mit dem Siegel in den Handel kommen.

Dreiviertel der Fairtrade-Lebensmittel sind Bio

(20.02.2015) Nach Informationen von TransFair e.V. waren im vergangenen Jahr 79 Prozent der verkauften Lebensmittel mit Fairtrade-Siegel auch gleichzeitig bio-zertifiziert. An erster Stelle stehen dem Verein zufolge unangefochten Bananen: Für 2014 trugen 98 Prozent aller fair gehandelten Bananen auch ein Biosiegel. Bedeutenden Anteil an der Gesamtheit der verkauften Fairtrade-Produkte in Deutschland mit Biosiegel hatten im vergangenen Jahr unter anderem Tee mit 80 Prozent, Kaffee mit 70 Prozent, und Trinkschokolade mit 70 Prozent. TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath betonte auf der biofach, er halte es für sinnvoll, "Bioanbau mit den ökonomischen und sozialen Kriterien von Fairtrade zu verbinden." Der Faire Handel setze Bio nicht voraus, fördere aber die Umstellung auf biologischen Anbau. Die wichtigste Zweitzertifizierung für Fairtrade-Produzenten sei demnach auch die Biozertifizierung, erklärte der Verein.

Forschung soll Wettbewerbsfähigkeit des Ökolandbaus verbessern

(18.02.2015) Will der Ökolandbau seine proklamierte Vorreiterrolle wahren und ausbauen, bedarf es einer Orientierung an Schwerpunkten für die zukünftige Entwicklung. Forschung spielt dabei eine zentrale Rolle, weswegen die Deutsche Agrarforschungsallianz (DAFA) vor einem Jahr das Fachforum "Zukunft des Systems Ökolandbau" eingerichtet hat. Vergangene Woche hat die DAFA-Impulsgruppe auf der biofach nun vier Aktionsfelder für ihre Forschungsstrategie benannt. Laut des vorgelegten Zwischenberichts geht es zunächst darum, die Wettbewerbsfähigkeit des Ökolandbaus durch eine Verbesserung der Produktionssysteme zu erhöhen. Ziele seien dabei eine nachhaltige Steigerung der Pflanzenerträge, die vorbildliche Gestaltung einer leistungsfähigen Nutztierhaltung sowie verbesserte Ressourceneffizienzen. Der jetzt vorgelegte Strategieentwurf soll im Mai im Rahmen auf einer Arbeitstagung in Berlin weiter ausgearbeitet und konkretisiert werden. Aus den Ergebnisse und der schriftlichen Stellungnahme will die Impulsgruppe einen überarbeiteten Entwurf vorlegen, über den die DAFA-Mitglieder im Dezember dieses Jahres entscheiden sollen.

Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft 2015 verliehen

(17.02.2015) Wissenschaftliche Forschung geht immer wieder an den Belangen der Praxis vorbei. Das muss nicht sein. Der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft, der vergangene Woche auf der biofach in Nürnberg verliehen wurde, zeigt: Forschung kann von hoher Praxisrelevanz sein. Ausgezeichnet wurde Carlotta Hoffmann für ihre Bachelorarbeit, in der sie verschiedene Verfahren zur Phosphorrückgewinnung untersuchte. Lina Ostendorff bekam den Preis in der Kategorie Masterarbeit verliehen. Sie untersuchte am Beispiel der Firma Davert, wie Ökofirmen ihre Rohstoffe beziehen und die Produkte zum Kunden kommen. Einem "Durchbruch" in der Erkundung des ökologischen Marktes nannte Schweisfurth-Vorstand Professor Franz-Theo Gottwald die ausgezeichnete Dissertation von Dr. Rebecca Schröck. Thema: Die Nachfrage nach Biolebensmitteln in Deutschland: Ökonometrische Analysen zu Nachfragestruktur, Preisbildung und Produktkennzeichnung. Der Forschungspreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde 2015 zum zweiten Mal verliehen.

Aktuelle Zahlen zum Bioweltmarkt vorgestellt

(16.02.2015) Der positive Trend der vergangenen Jahre in Sachen Bio setzt sich fort: In der jüngst auf der biofach vorgestellten Studie "The World of Organic Agriculture" wurden aktuelle Entwicklungen über Bioflächen, Produzenten und Marktzuwächse aus über 170 Ländern präsentiert. Mit 43,1 Millionen Hektar biologisch bewirtschafteter Fläche weltweit wurden Ende 2013 fast sechs Millionen Hektar mehr als im Vorjahr bewirtschaftet. Der globale Markt für Bioprodukte beziffert sich 2013 auf ca. 55 Milliarden Euro. Der größte Markt sind die Vereinigten Staaten (24,3 Milliarden Euro), gefolgt von Deutschland (7,6 Milliarden Euro) und Frankreich (4,4 Milliarden Euro). Den viertgrößten Markt weltweit bildet China, für das erstmalig offizielle Daten veröffentlicht wurden. Auch in Europa wuchs der Biomarkt im Jahr 2013 weiter und legte etwa sechs Prozent auf über 24 Milliarden Euro zu. Für die Biofläche konnte ein Zuwachs um 0,3 Millionen Hektar auf insgesamt 11,5 Millionen Hektar verzeichnet werden. Die Datensammlung zum Biolandbau in Europa wurde im Rahmen des Projekts OrganicDataNetwork durchgeführt.

„Nürnberger Erklärung“ für mehr Bio aus Europa

(10.02.2015) Im vergangenen Jahr wurden mit Biolebensmitteln und Getränken ein Marktvolumen von insgesamt 7,91 Milliarden Euro und ein Umsatzplus von 4,8 Prozent im Vergleich zu 2013 erreicht. Im Naturkostfachhandel stieg der Umsatz 2014 sogar um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Bioanbauflächen wuchsen mit 2,7 Prozent wieder etwas stärker als im Vorjahr, dennoch konnte die Entwicklung der Flächen mit dem Marktwachstum nicht mithalten. Dieser aktuell positive Trend zu Bioprodukten aus einheimischer Erzeugung müsse nun durch eine kluge politische Rahmensetzung verstärkt werden, so der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, bei der Präsentation der neusten Zahlen heute im Vorfeld der Biofach. Deshalb dürfe die EU-Kommission nicht ihre Totalrevision der Ökoverordnung durchdrücken sondern müsse den Rechtsrahmen kontinuierlich weiterentwickeln. Genau dies fordern nun die Bioverbände in ihrer zum Auftakt der Biofach vogestellen "Nürnberger Erklärung". Ökolandwirte und -unternehmen auf sind dazu aufgerufen, die Erklärung unter www.mehr-bio-in-europa.eu. bis zum 25.02.2015 zu unterzeichnen.

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