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Schüleraufenthalte und Erwachsenenbildung auf dem Seminarbauernhof
Startseite > Gut Hohenberg > Zusammenarbeit > Verein für Historische Obstsorten in der Pfalz
Der Arbeitskreis Historischer Obstsorten des Vereins kümmert sich um den Erhalt alter und wertvoller Obstsorten. Hochstamm-Obstbäume wachsen auf Streuobstwiesen, die durch ihre Kombination von Wiese und lockerem Baumbestand einen überaus vielfältigen Lebensraum darstellen. Die sehr artenreiche Wiesenvegetation bietet vielen verschiedenen Insekten Nahrungsgrundlage und Lebensraum. Auch viele Säugetiere wie Mäuse, Maulwurf, Gartenschläfer und Fledermäuse sind in Streuobstwiesen beheimatet. Und für Vögel sind diese Wiesen ein Schlaraffenland, in dem sie genug Nahrung finden. Bleiben dann hin und wieder mal tote Bäume stehen, ist auch das Nisten gesichert.
Obstbäume sind zu jeder Jahreszeit interessant.
Mit dem Kauf von Gut Hohenberg haben wir viele Streuobstwiesen mit wertvollen
alten Hochstamm-Obstbäumen übernommen. Nach und nach haben wir diese
teils verbuschten Flächen freigestellt und wieder in Kultur genommen.
Den Schwerpunkt der Obstbäume bilden die Apfelbäume; unsere Vorbesitzer
und Pächter haben vor mehr als 40 Jahren viele regional angepaßte
Mostäpfel angepflanzt. Daneben gibt es Birnen, Kirschen, Quitten, Mirabellen
und Zwetschgen.
Seit 2004 finden regelmäßig Kurse zum richtigen Schnitt der Bäume
statt; das ist für uns eine gute Möglichkeit, nach und nach die
seit Jahrzehnten vernachläßigten Bäume wieder in Kultur zu
nehmen.
Seit einiger Zeit ist das Interesse an den einzelnen Sorten, die auf unseren
Flächen stehen, gestiegen, so daß wir uns im Herbst mit der Bestimmung
der Apfelsorten beschäftigen. Dabei ist uns der Arbeitskreis Historischer
Obstsorten behilflich. Jedes Jahr pflanzen wir Obstbäume nach, so daß
wir auf unseren Obstwiesen Bäume unterschiedlichen Alters haben.
Unser Obsthang steht in voller Blüte.
Weitere Informationen rund um alte Obstsorten und Veranstaltungen finden
Sie auf den Internet-Seiten des Vereins
für Historische Obstsorten.
Tanja Plümer, Juni 2008