Ablauf

Für Schulklassen bieten wir einen Aufenthalt von drei bis fünf Tagen an. Die Klasse wird während ihres Aufenthalts in vier Kleingruppen von maximal acht Schülern eingeteilt. Bei einem Aufenthalt von vier oder mehr Tagen bekommen die Schüler Einblick in alle vier Themenbereiche. Die Kochgruppe ist vormittags für die Vorbereitung des Mittagessens zuständig, während die Backgruppe das Brot für Frühstück und Abendessen sowie köstliche Kuchen für die Naschpause am Nachmittag zubereitet. Beim Kochen fällt beim Gemüseschälen einiges an schmackhaftem Ziegen- oder Hühnerfutter an, das die Tiergruppe verfüttert. Die Hof & Feld-Gruppe pflegt die Gemüseparzellen, hackt die Obstbäume frei und erntet Gemüse für die Küche.

Saisonal werden Kartoffeln geerntet oder auch frischer Apfelsaft aus hofeigenen Äpfeln gepresst. Nachmittags können die Kinder mit zwei Eseln auf eine Erkundungstour der Waldpfade in der Umgebung gehen. Doch auch bei schlechtem Wetter gibt es noch viel zu tun. So bieten wir den Schülern z.B. einen Exkurs in die Warenkunde beim Herstellen von feinen Brotaufstrichen an. Schon manches Kind hat dabei sein „grünes“ Wunder erlebt.
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Von früh bis spät...

Eine Anreise gegen 09:00 Uhr ist üblich. Beim Hofrundgang lernen die Schüler die Mitarbeiter sowie die Tiere und Räumlichkeiten des Hofs kennen. Anschließend beginnt die erste praktische Arbeitseinheit.

Wir betreuen die Kleingruppen täglich von 08:45 bis 12:30 Uhr mit einer halben Stunde Pause. An zwei Nachmittagen bieten wir ein freiwilliges Angebot an. Dabei können die Hofarbeiten im Jahreszeitenverlauf erlebt werden, wie z. B. säen, mähen oder ernten. Lehrer und Betreuer können für den Nachmittag und Abend selbst ein Programm vorgeben oder den Schülern Freizeit geben. Erfahrungsgemäß genießen es die Schüler, ihre Zeit selbst zu gestalten. Der Hof ist sehr vielseitig, so dass ein Zusatzprogramm durch die Lehrer oft nicht notwendig ist. Am Abreisetag findet das reguläre Programm bis 12:30 Uhr statt. Nach dem Mittagessen reinigt die Schulklasse den Schülertrakt. Die Abreise findet meist gegen 15:00 Uhr statt.

Erfahrungen, die prägen

Je länger der Aufenthalt, desto nachhaltiger sind seine Wirkung und die Eindrücke. Aus diesem Grund empfehlen wir eine Aufenthaltsdauer von fünf Tagen. Zum einen haben die Schüler die Möglichkeit Verantwortung für die Tiere und Pflanzen zu entwickeln. Zum anderen können sie bestimmte Fähigkeiten weiter vertiefen.
Und in der Klassengemeinschaft tut sich oft Erstaunliches: So spielen Kinder miteinander, die in der Schule kaum Kontakt haben. Schüler, die in der Schule etwas außerhalb des Sozialgefüges stehen, werden integriert und finden Anschluss.


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